Gemeinde Frankenhardt

Seitenbereiche

Logo Facebook
Schriftgröße

Volltextsuche

Seiteninhalt

Aktuelles vom Gemeinderat

Berichte der Gemeinderatssitzung vom 20.03.2017

Bericht des Schulleiters der Grundschule Frankenhardt
 
Auf Einladung von Bürgermeister Schmidt berichtete Rektor Matthias Fleck dem Gemeinderat über die Entwicklung der Grundschule.
Einleitend betonte Herr Fleck, dass die Atmosphäre in der Grundschule insgesamt sehr gut sei. Er wies darauf hin, dass er aufgrund der Kürze der Zeit nicht ins Detail gehen kann und verwies daher auf die erst im September 2016 neu gestalteten Homepage der Schule.
Rektor Fleck erläuterte, dass einige Dinge in der Schule weiterentwickelt wurden, wie z. B. das monatliche „Forum“. Schwerpunkt bei der Unterrichtsentwicklung ist nach wie vor die Differenzierung und Individualisierung, z. B. mit Unterrichtsformen wie „EVA“ (Eigenverantwortliche Lernzeit). Die Kooperation der Grundschule mit außerschulischen Partnern wie Kindergärten, ASB, Feuerwehr usw. wird weiter gepflegt. Zudem ist im Rahmen der Evaluation eine Elternumfrage geplant; diese stelle eine Maßnahme zur Qualitätssicherung dar.
Rektor Fleck ging auch kurz auf Projekte der Grundschule ein, wie z. B. den Weihnachtsmarkt, der unbedingt wieder auf dem Schulhof stattfinden solle, die Apfelernte letzten Herbst und die Patenkinder der Grundschule.
„Die Ganztagsschule läuft wirklich super, Schüler, Eltern und Lehrer sind zufrieden“,  so Rektor Fleck„. Die Grundschule ist seit dem Schuljahr 2015/2016 Ganztagsgrundschule (GTS) in Wahlform, d.h. die Eltern entscheiden, ob ihr Kind zur Ganztagsschule angemeldet wird und nicht die Schule – was Herrn Rektor Fleck besonders wichtig ist.
Rektor Fleck lobte in diesem Zusammenhang die vielen erfolgreichen Partnerschaften mit außerschulischen Experten, die in der GTS im Bereich Kreativität, Musik und Sport mitarbeiten. „Jeder ist ein ausgesprochener Experte auf seinem Gebiet. Davon profitieren die Schüler unheimlich“ – so Rektor Fleck.
Derzeit läuft die Anmeldung zur Ganztagsschule für das kommende Schuljahr. Der Gruppenteiler der GTS liegt bei 29 Kindern; mindestens 25 Kinder müssen angemeldet sein, damit das Angebot durchgeführt werden kann. Aktuell besuchen 31 Grundschüler jahrgangs- und klassenübergreifend die GTS, so dass erfreulicherweise zwei GTS-Gruppen mit entsprechend höherer Lehrerwochenstundenversorgung gebildet werden konnten.
 
Auch die Mittagessensverpflegung läuft nach seiner Einschätzung gut. Die Räumlichkeiten für das Mittagessen reichen durch den Umbau von 2 Klassenzimmern zum Essens- und Aufenthaltsraum im Jahr 2013 bisher auch gut aus, wie Herr Fleck auf Anfrage aus dem Gemeinderat erläuterte.
 
Erfreulicherweise würde in der Grundschule – trotz generell schlechter Lehrerversorgung im Land – kein Unterricht ausfallen, da die Schule dies über Vertretungsstunden kompensiert.
Im nächsten Schuljahr werden mit einem starken Jahrgang 64 Kinder in die erste Klasse der Grundschule kommen, was rechnerisch drei erste Klassen bedeuten würde. Allerdings ist aufgrund des Lehrermangels fraglich, ob tatsächlich drei Klassen gebildet werden können. „Möglicherweise müssen wir eine schulinterne Lösung finden“, erklärte Rektor Fleck und zeigte sich optimistisch, dass das gelingen wird.
 
Rektor Fleck berichtete, dass die Grundschule aktuell eine Vorbereitungsklasse (für Flüchtlingskinder) mit 8 Schülerinnen und Schülern beherbergt, die 2 Stunden intensiven Deutsch-Unterricht erhalten und darüber hinaus am regulären Unterricht teilnehmen. Die Kinder lernen erstaunlich schnell deutsch und integrieren sich sehr gut.  Ob 2017/2018 nochmals eine Vorbereitungsklasse eingerichtet wird, steht noch nicht fest – so Rektor Fleck.
BM Schmidt bedankte sich bei Rektor Fleck für seinen interessanten Vortrag und die engagierte Arbeit. „Was mich besonders freut, ist, dass die Ganztagesschule so gut angenommen wird und dass es so viele außerschulische Partner gibt, die sich für unsere Schule und die Schüler einsetzen.“

 

 


Bauarbeiten zum Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße von Appensee zur B 290 vergeben          
 
Die Gemeindeverbindungsstraßen im Bereich von Appensee zur Bundesstraße 290 weisen, trotz laufender Unterhaltungsmaßnahmen, gravierende Schäden auf. Zum Teil löst sich die Tragschicht komplett vom Unterbau. Durch die zahlreichen Risse und Schadstellen ist die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet. Um weitere größere Schäden durch eindringendes Wasser und Auffrieren im Winter am Unterbau zu vermeiden, ist die Erneuerung der Gemeindeverbindungsstraßen dringend erforderlich. Die beiden Streckenabschnitte, mit einer Fläche von 3.900 m2, sollen durch einen Hochausbau - Aufbringen einer Tragdeckschicht - ausgebaut werden. Nur teilweise ist es erforderlich, dass ein Vollausbau durchgeführt wird.
 
Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 22.09.2016 beschlossen, die Maßnahme im Jahr 2017 erneut zu veranschlagen und über die Wintermonate öffentlich auszuschreiben.
 
Zur Vorbereitung der Ausschreibung hat Herr Ingenieur Ziegler diese Straßen noch einmal begutachtet. Leider hat sich der Zustand auf Grund des strengen Frostes im Winter 2016/2017 verschlechtert. Im südlichen Bereich von Appensee weist diese Gemeindestraße starke Schäden auf, so dass hier ein zweischichtiger bituminöser Aufbau (Tragschicht mit Deckschicht) erfolgen muss.
Die auf dieser Grundlage überarbeitete Kostenberechnung weist Aufwendungen von ca. 127.300 € aus.
Die öffentliche Ausschreibung in den 3 Tageszeitungen Ipf- und Jagstzeitung, Haller Tagblatt und Hohenloher Tagblatt erfolgte am 10.02.2017.
Die Submission fand am 01.03.2017 auf dem Rathaus in Frankenhardt statt.
Es wurden 3 Angebote abgegeben. Das preisgünstigste Angebot hat die Fa. Ernst Hähnlein, Feuchtwangen, vorgelegt.
Gegenüber der Ausschreibung hat sich folgendes ergeben:

  • Kein pechhaltiger Oberbau                                       Einsparung          11.106,60 €
  • Nebenangebot Fa. Hähnlein, Wiedereinbau Bankett   Einsparung     4.315,20 €

 
Auf Grund der speziellen Preisbildung der Fa. Hähnlein empfiehlt uns Herr Ziegler in beiden Bereichen, auf Grund der höherwertigen Qualität, einen zweischichtigen Ausbau (Trag- und Deckschicht). Die Mehrkosten betragen hierfür ca. 2.000 €.
 
Das Regierungspräsidium Stuttgart hat zugesagt, die Aufwendungen für das Angleichen der B 290 an die Gemeindeverbindungsstraßen (Kreuzungsbereiche) zu übernehmen. Herr Ziegler ermittelt derzeit den Anteil der Straßenbauverwaltung entsprechend dem Angebot der Fa. E. Hähnlein.
 
Auf Grund der Vergabeempfehlung von Herrn Ing. Ziegler hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen, die notwendigen Arbeiten für den Ausbau der GV Appensee –
B 290 an den preisgünstigsten Bieter, die Fa. Ernst Hähnlein aus Feuchtwangen mit einem Angebotspreis von 105.475,94 € zu vergeben und die Gemeindeverwaltung ermächtigt, das Weitere zu veranlassen.
 
Mit den Bauarbeiten soll voraussichtlich im Mai 2017 begonnen werden.

 

 

Bauarbeiten für den Dorfplatz Steinbach/Jagst vergeben
 
Bürgermeister Schmidt erläuterte, dass das Ingenieurbüro Ziegler die Tief- und Straßenbauarbeiten zur Gestaltung des Dorfplatzes in Steinbach/Jagst beschränkt ausgeschrieben hatte. Dies sind die vorbereitenden Maßnahmen der Gründung bis zum Splittbett, die Berandung mit einem Graniteinzeiler sowie das Versetzen eines Straßenbeleuchtungsmastens. Günstigster Bieter ist die Firma Hans Ebert Bauunternehmung Transportbeton GmbH aus Abtsgmünd-Pommertsweiler. Der Angebotspreis in Höhe von 27.303,06 € liegt mit 2.908 € über der Kostenberechnung. Der Gemeinderat folgte dem Vergabevorschlag des Ingenieurbüros Ziegler.  

 

 

Bebauungsplanverfahren „Kälberwasen IV“
Gemeinderat fasst Aufstellungsbeschluss
 
Der Gemeinderat hatte in seiner Sitzung am 15.12.2017 beschlossen, das Architekturbüro Armin May, Honhardt, mit der Erstellung eines Bebauungsplans für das neue Wohnbaugebiet „Kälberwasen IV“ (Allgemeines Wohngebiet – WA) am westlichen Ortsrand von Honhardt zu beauftragen.
Das Baugebiet wird sich an die bereits bestehende Wohnbebauung „Kälberwasen III“ in westliche Richtung anschließen. Das Gebiet besteht aus den Flurstücken Nr. 4702 bis 4707, 4708/22, 4708/17 (Feldweg), 4700 (Feldweg), 4681 (Feldweg) und 4698 und ist im Flächennutzungsplan als künftige Wohnbaufläche ausgewiesen. Von einer Überplanung des nördlich des Feldweges Flst. Nr. 4709/17 liegenden Bereichs wird – aufgrund der Erkenntnisse aus dem Artenschutzgutachten von 2010 – verzichtet.
Das Baugebiet kann in zwei bis drei Abschnitten erschlossen werden.
Herr Architekt May erarbeitet derzeit einen Städtebaulichen Vorentwurf, der voraussichtlich in einer der nächsten Sitzungen vorgestellt wird.
Auf Grundlage des Abgrenzungsplan vom 06.03.2017 sowie der Kurzbeschreibung zum geplanten Bebauungsplan „Kälberwasen IV“ kann das formale Bebauungsplanverfahren in die Wege geleitet werden.
 
Der Aufstellungsbeschluss legt noch keine inhaltlichen Details des Bebauungsplans fest, sondern leitete lediglich das Bebauungsplanverfahren ein. Die inhaltlichen Ausgestaltungen des Bebauungsplans werden – auf Grundlage eines städtebaulichen Vorentwurfs – dann in den weiteren Verfahrensschritten im Gemeinderat beraten und beschlossen.
Auf Grundlage des Abgrenzungsplans kann das sog. Umwelt-Scoping in Abstimmung mit dem LRA durchgeführt werden.
 
Die Gemeindeverwaltung schlug vor, das Bebauungsplanverfahren durch den Aufstellungsbeschluss nun einzuleiten.  
 
Daraufhin fasste der Gemeinderat ohne weitere Aussprache folgenden einstimmigen Beschluss:

  1. Die Einleitung des Bebauungsplanverfahrens „Kälberwasen IV“ in Honhardt für ein Allgemeines Wohngebiet (WA) wird beschlossen. Für den im Abgrenzungsplan vom 06.03.2017 dargestellten Bereich (Flst. Nr. 4702 bis 4707, 4708/22, 4708/17, 4700, 4681 und 4698) in Frankenhardt-Honhardt wird nach § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) ein Bebauungsplan aufgestellt.
  2. Die Gemeindeverwaltung wird beauftragt und ermächtigt, das Erforderliche zu veranlassen.

 
Hinweis: Auf die öffentliche Bekanntmachung in diesem Mitteilungsblatt wird verwiesen.
 

 


Bekanntgabe von Bauanträgen
 
Die Gemeindeverwaltung legte turnusmäßig die Liste der seit 01.09.2016 bis 28.02.2017     eingegangenen Bauanträge vor.
Der Gemeinderat nahm die Bekanntgabe der Bauanträge ohne Aussprache zur Kenntnis.

 

 
Annahme/Genehmigung von Spenden 
 
Der Annahme von Spenden über 100.00 € ist aufgrund der Bestimmungen in der Gemeindeordnung und des Erlasses des Landratsamtes Schwäbisch Hall vom 17.03.2006 durch den Gemeinderat zuzustimmen und der Beschluss dem Landratsamt, Kommunalamt, vorzulegen.
 
Es sind Spenden in Höhe von insgesamt 3 200 € für Flüchtlinge, Feuerwehr und Kindergärten eingegangen
 
Der Gemeinderat hat der Annahme der Spenden zugestimmt und die Gemeindeverwaltung beauftragt, das Weitere zu veranlassen.

 
















Weitere Informationen

Frankenhardt in Bildern

Pratz Holzbau GmbH Gasthof Linde