Gemeinde Frankenhardt

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Frankenhardt informiert

Hinweise zum Entsorgen / Verbrennen pflanzlicher Abfälle

Pflanzliche Abfälle, die auf landwirtschaftlich und gärtnerisch genutzten Grundstücken anfallen, sind in erster Linie durch Verrotten zu entsorgen (Liegenlassen / Unterpflügen / Untergraben / Kompostieren). Dabei ist darauf zu achten, dass keine Geruchsbelästigungen auftreten. Für Abfälle, die sich schlecht kompostieren lassen, wie beispielsweise Rasenschnitt, ist der „Laubsack“ des Landkreises die ideale Möglichkeit. Dieser fasst 100 l und ist gegen Gebühr bei den Wertstoffhöfen erhältlich.
Für holzige Abfälle (Baum- und Strauchschnitt) steht der Häckselplatz in Honhardt zur Verfügung. Dort können diese Abfälle zu den Öffnungszeiten (Dezember – März:
freitags: 15.00 – 17.00 Uhr; April – Oktober: freitags: 16.00 – 18.00 Uhr;
Ganzjährig: samstags: 11.00 – 15.00 Uhr) angeliefert werden. Pflanzliche Abfälle, die im Wald anfallen, können durch Liegenlassen im Wald beseitigt werden.

Nur pflanzliche Abfälle, für die keine dieser Entsorgungsmöglichkeiten infrage kommt, dürfen verbrannt werden.
Dabei ist folgendes zu beachten:

Das Verbrennen ist nur im Außenbereich (nicht in Gärten innerorts!) zulässig. Dabei müssen die Abfälle zu Haufen oder Schwaden zusammengefasst werden, flächiges Abbrennen ist unzulässig. Dazu ein Tipp: Die Haufen möglichst erst kurz vor dem Verbrennen aufschichten, da ansonsten Tiere (z.B. Igel) darin Unterschlupf suchen, und mitverbrennen könnten!
Die Abfälle müssen wegen der Rauchentwicklung trocken sein. Das Feuer ist ständig unter Kontrolle zu halten, die Brandstelle darf erst nach vollständigem Erlöschen der Glut verlassen werden. Es darf weder zu erhebliche Belästigungen durch Qualm, noch zu gefährlichem Funkenflug kommen. Nachts, bei großer Trockenheit und bei starkem Wind ist das Verbrennen generell verboten.
Die folgenden Mindestabstände dürfen nicht unterschritten werden: 200 m von Autobahnen, 100 m von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen, und 50 m von Gebäuden und Baumbeständen (hier gilt lediglich für Schlagabraum, der aus forstwirtschaftliche Gründen verbrannt werden soll, eine Ausnahme – dieser darf unter Beachtung größter Sorgfalt auch im Wald verbrannt werden).

Es wird allerdings darauf hingewiesen, dass die Leitstelle Schwäbisch Hall keine Meldungen über Reisigverbrennungen usw. mehr entgegennimmt.
Somit ist ein versehentliches (kostenpflichtiges!) Ausrücken der Feuerwehr möglich, falls jemand das Feuer oder den Rauch für einen Brand hält und die Feuerwehr alarmiert!

Davor schützt auch eine Meldung bei der Ortspolizeibehörde nicht, da die Leitstelle auch von den Gemeinden keine Meldungen mehr entgegennimmt.

Um dieses Kostenrisiko aufzuschließen, wird empfohlen, die Entsorgung von holzigen Abfällen über den Häckselplatz vorzuziehen.

Weitere Informationen

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Pratz Holzbau GmbH Gasthof Linde