Gemeinde Frankenhardt

Seitenbereiche

Logo Facebook
Schriftgröße

Volltextsuche

Seiteninhalt

Aktuelles vom Gemeinderat

Berichte über die Gemeinderatssitzung vom 27.07.2020

Gemeinderat stimmt dem Neubau einer Phosphatelimination auf den Kläranlagen in Gründelhardt und Honhardt zu

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, hat einem neuen Erlass zur Phosphorreduzierung auf kommunalen Kläranlagen herausgegeben.
Ziel der Richtlinie ist die Reduktion von Nährstoffeinträgen. Insbesondere sollen Phosphor- und Phosphateinträge in die Gewässer minimiert werden.
In Baden-Württemberg sind insgesamt 505 Kläranlagen mit Einwohnerwerten von über 1.000 betroffen. Davon entfallen allein auf den Landkreis Schwäbisch Hall 45 Stück.
In Frankenhardt sind die Kläranlagen Gründelhardt und Honhardt betroffen.
Im Jahresmittelwert sind künftig nur noch 0,5 mg/Liter Phosphateintrag erlaubt.
Um den künftig gültigen Einleitungswert erreichen zu können, soll nach Empfehlung desLandratsamts Schwäbisch Hall auf beiden Kläranlagen eine sogenannte Phosphatfällmittelstation installiert werden. Die Inbetriebnahme derer muss bis spätestens Ende 2024 erfolgen.
Gemäß den Planungen und den Kostenschätzungen des Ingenieurbüros RBS Wave, liegen die Baukosten der Phosphatfällung, auf der Kläranlage in Gründelhardt bei 275.770 € bzw. in Honhardt bei 279.531 €.
Auf Basis dieser Unterlagen wurden gleich zu Beginn des Förderprogramms 2 Förderanträge zur Bezuschussung der anstehenden Maßnahmen beim Regierungspräsidium Stuttgart eingereicht. Als eine der ersten Gemeinden im Landkreis Schwäbisch Hall, erhielt die Gemeinde Frankenhardt am 30.06.2020 die beiden Förderbescheide mit einem Gesamtvolumen von 418.700 € zugesandt. Die zuwendungsfähigen Ausgaben werden inklusive einer Planungskostenpauschale mit 80 % bezuschusst.
Voraussetzung für die Bewilligung ist allerdings das Vorliegen der Ausschreibungsergebnisse bis zum 31.12.2020.
Die Ausschreibungen sollen sobald als möglich durchgeführt werden.

Herr Sebastian Bernhard vom Ingenieurbüro RBS Wave stellte dem Gemeinderat die Gesamtmaßnahme vor und erläuterte die technischen Details.

Der Gemeinderat stimmte einstimmig dem Bau von Phosphatfällmittelstationen auf den Kläranlagen in Gründelhardt und Honhardt mit Gesamtkosten von ca. 555.301 € zu und beauftragte das Ingenieurbüro RBS wave GmbH aus Stuttgart mit den weiteren anfallenden Ingenieurleistungen.
Die Gemeindeverwaltung wurde beauftragt und ermächtigt, die erforderliche Ausschreibung durchzuführen.


Gemeinderat beschließt Maßnahmenpaket in Markertshofen

In Markertshofen werden der Straßenbau, die Gehwegerneuerung, die Breitbanderschließung und die Strom-Erdverkabelung zu einem Gesamtpaket gebündelt. Der Gemeinderat stimmte jetzt der Planung zu und gab die Ausschreibung der Bauarbeiten frei.
Bei der Bürgerversammlung am 29.06.2020 in der Frankenhalle in Gründelhardt wurde über die Planungen informiert. Die Anregungen aus der Bevölkerung wurden im weiteren Planungsprozess geprüft. Anregungen der Bürger waren verkehrsberuhigende Maßnahmen an den Ortsteingängen, einen Kreisverkehr, Tempo 30 Zone, die Anordnung der Querungshilfe und Bushaltestellen, die Radwegverbindung, der Gehwegausbau und der Wunsch nach der Erneuerung der Wasserleitung. Ingenieur Lukas Krupp stellte in der Sitzung die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung vor und erläuterte die fachlichen und rechtlichen Möglichkeiten.
Der Sitzungsvorlage waren als Anlagen ein Protokollauszug der Verkehrsschau und die Anregungen und Fragestellungen aus der Bürgerversammlung und der Bürgeranhörung beigefügt.
Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit soll eine Querungshilfe im Bereich der Bushaltestellen gebaut werden. Ingenieur Krupp befürwortete die von der Verkehrsschau empfohlene Variante 1 b der Querungshilfe in zentraler Lage in Markertshofen mit 2 Buskaps. Wegen den geringen Platzverhältnissen sei die Erhaltung der Busbuchten nicht ratsam. Die Verlegung der Umspannstation würde die Freifläche des Dorfgemeinschaftshauses reduzieren. Buskaps sind mittlerweile Stand der Technik und haben durch den Bushalt auf der Fahrbahn auch eine Bremswirkung auf den Verkehr.
Auf Anregung aus der Bürgerschaft wird geprüft, ob die Variante 1d in einer verlängerten Ausführung und mit einem direkten Halt am bestehenden Buswartehaus realisiert werden kann.
Eine Verengung der Fahrbahn an den Ortseingängen soll in einer weiteren Verkehrsschau mit den Fachbehörden besprochen werden. Eine Mittelinsel am Ortseingang von Gründelhardt kommend wäre technisch umsetzbar. Die Markierung einer Radspur könnte einerseits zur Sicherheit der Radfahrer und gleichzeitig zur Verkehrsberuhigung beitragen und soll deshalb auch in der Verkehrsschau thematisiert werden. In jedem Fall sollen bei den Bauarbeiten Vorkehrungen für die Installation von stationären Blitzern getroffen und an den Ortseingängen Geschwindigkeitsanzeigen angebracht werden.

Baukosten und Finanzierung
Für die Baumaßnahme ist folgende Finanzierung vorgesehen:

Maßnahme Kosten Förderung Eigenmittel
Gehwegerneuerung, Straßenbeleuchtung,    
barrierefreie Bushaltestellen
685.000 € 349.000 € 336.000 €
Breitbanderschließung    1.891.481 €    1.702.333 €    189.148 €

Die Kostenzusage des Landes Baden-Württemberg für die Deckenerneuerung in der Ortsdurchfahrt Markertshofen (L 1066) liegt vor. Mit dem Regierungspräsidium wurde vereinbart, dass die Gemeinde Frankenhardt die Straßenbauarbeiten für das Land im Zusammenhang mit der Breitbandverkabelung und den Gehwegmaßnahmen abwickelt. Die Glasfasererschließung wird vom Zweckverband Breitband Landkreis Schwäbisch Hall durchgeführt. Die Bundesförderung für den Breitbandausbau in der Gemeinde Frankenhardt wurde bereits bewilligt. Die Landesmittel sollen in Kürze bewilligt werden. Insgesamt beträgt die Breitbandförderung von Bund und Land 90 %.
Die Netze BW wird für einen Teilbereich in Markertshofen die Stromversorgung in den Boden verlegen. Die Strom- und Glasfaserkabel sollen in den Gehweg gelegt werden.
Die Gemeinde Frankenhardt wurde in das Förderprogramm Rad- und Fußverkehr des Landesverkehrsfinanzierungsgesetzes aufgenommen. Die mögliche Zuwendung für die Erneuerung der Gehwege, der Straßenbeleuchtung und der Anlegung von barrierefreien Bushaltestellen beträgt 349.000 €, dies entspricht bei beantragten Kosten von 685.000 € einer Förderquote von rd. 50 %.

Baubeginn im Frühjahr 2021

Der Bürgermeister wurde vom Gemeinderat ermächtigt die öffentliche Ausschreibung für die Baumaßnahmen unter folgenden Rahmenbedingungen durchzuführen:
•  Gehwegvollausbau in Pflasterbauweise
•  Neue Straßenbeleuchtung (analog Ortsdurchfahrt in Gründelhardt)
•  Querungshilfe Variante 1b oder Variante 1d mit Buskap (abschließende Prüfung durch die Verkehrsbehörde)
•  Randeinfassungen für den Gehweg mit Granit
•  Strom- und Breitbandversorgung einschließlich Hausanschlüssen
•  Wasser- und Kanalleitungen bleiben bestehen. Den Anliegern wird die Erneuerung der Hausanschlüsse angeboten
•  Prüfung von Radwegschutzstreifen  
•  Prüfung von möglichen verkehrsberuhigenden Maßnahmen bei einer weiteren Verkehrsschau
Im späten Herbst wird voraussichtlich mit den Bauarbeiten für die Zuleitung der Breitbandverkabelung von Gründelhardt bis nach Markertshofen begonnen. Die Arbeiten in Markertshofen werden im Frühjahr 2021 starten.


Gemeinderat stimmt der Auslegung des Bebauungsplans „Hirtenäcker, 2. Erweiterung“ in Honhardt zu


Der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Hirtenäcker, 2. Erweiterung“ in Honhardt (Gewerbegebiet) war am 16.12.2019 gefasst worden. Die Erweiterung des Bebauungsplans ist erforderlich, um die Betriebserweiterung der Firma Nonnenmacher planungsrechtlich zu ermöglichen.
Eine frühzeitige Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange sowie die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung wurden durchgeführt und die Stellungnahmen und Anregungen in den Bebauungsplanentwurf eingearbeitet.
Die für die Auslegung des Bebauungsplanentwurfs erforderliche Eingriffsminderungs- und Ausgleichsflächenplanung wurde erstellt.
Eine Artenschutzuntersuchung oder weitere Fachgutachten sind nicht erforderlich.
Auf Grundlage dieses Bebauungsplanentwurfs mit Textteil und Begründung vom 27.07.2020 erfolgt nun die Auslegung des Bebauungsplans. Gleichzeitig werden die Behörden und Träger öffentlicher Belange über die Auslegung informiert.
Der Gemeinderat fasste einstimmig den Auslegungsbeschluss für den Bebauungsplan „Hirtenäcker, 2. Erweiterung“ in Honhardt, um das Bebauungsplanverfahren zur Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Betriebserweiterung der Firma Nonnenmacher voranzubringen.

Auf die öffentliche Bekanntmachung der Auslegung des Bebauungsplans unter der Rubrik „Amtliche Bekanntmachungen“ im Mitteilungsblatt vom 31.07.2020 wird verwiesen.



Bebauungsplanverfahren „Gäßlesäcker, Erweiterung“ in Gründelhardt: Sachstandsbericht

Der Gemeinderat hatte im Januar 2020 den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Gäßlesäcker“ in Gründelhardt gefasst und den Auftrag für die Erschließungsplanung vergeben.
Die Zuwegung zum geplanten Wohnbaugebiet von der Landstraße 1064 (Kirchstraße) erweist sich als abstimmungsintensiv sowohl mit der Straßenbaubehörde (Regierungspräsidium) als auch der Straßenverkehrsbehörde (Landratsamt).
Zudem muss die Entwässerungssituation bezüglich der Kanaldimensionierung in der Kirchstraße sowie die Verlegung einer Trinkwasserleitung geklärt werden.
Der Standort des Regenrückhaltebeckens im 20-m-Abstandsstreifen zur L 1064 führt unter Umständen zu einem Verlust von Streuobstbäumen, der entsprechende Ausgleichsmaßnahmen nach sich zieht.

Das Fachbüro GekoPlan führt derzeit die erforderlichen artenschutzrechtlichen Untersuchungen im Gebietsbereich durch.
Ein Ergebnis der Artenschutzuntersuchung liegt voraussichtlich im Herbst vor und muss dann mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes abgestimmt werden, die dann auch abschließend den Ausgleichsbedarf festlegt.

Herr Fuhrmann vom Kreisplanungsamt des Landratsames Schwäbisch Hall stellte dem Gemeinderat in der Sitzung den aktuellen Planungsstand vor und ging auf die noch zu lösenden Problemstellungen sowie den weiteren Verfahrensablauf ein.



Bebauungsplanverfahren „Lietwiesen“ in Oberspeltach: Sachstandsbericht

Der Gemeinderat hatte im Dezember 2020 den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Lietwiesen“ in Oberspeltach gefasst.
Südlich der Lietstraße in Oberspeltach soll ein kleines Wohngebiet als zweireihige Bebauung entstehen.
Das Fachbüro GekoPlan führt derzeit die erforderlichen artenschutzrechtlichen Untersuchungen im Gebietsbereich durch; problematisch ist hierbei insbesondere das Thema Biber sowie der Gehölzstreifen im westlichen Bereich des Plangebiets.
Ein Ergebnis der Artenschutzuntersuchung liegt voraussichtlich im Herbst vor und muss dann mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes abgestimmt werden, die dann auch abschließend den Ausgleichsbedarf festlegt.
Zudem muss die Entwässerungssituation für die neuen Bauplätze geklärt werden; evtl. sind hierzu in der südlichen Baureihe Leitungsrechte erforderlich.
Der Standort eines Abwasserpumpwerks und des Regenrückhaltebeckens muss ebenfalls noch geklärt werden, steht allerdings auch in Zusammenhang mit der Biberproblematik.

Herr Fuhrmann vom Kreisplanungsamt des Landratsames Schwäbisch Hall stellte dem Gemeinderat den aktuellen Planungsstand vor und ging auf die noch zu lösenden Problemstellungen sowie den weiteren Verfahrensablauf ein.



Medienentwicklungsplan der Grundschule Frankenhardt

Der Rektor der Grundschule Frankenhardt, Herr Matthias Fleck und Lehrer Harald Schmidt, stellten dem Gemeinderat den Medienentwicklungsplan der Grundschule vor und ging auf Fragen aus dem Gremium ein.

Der Medienentwicklungsplan umfasst eine Bestandsaufnahme der bestehenden und benötigten Ausstattung, ein technisch-pädagogisches Einsatzkonzept und eine bedarfsgerechte Fortbildungsplanung für die Lehrkräfte.

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat am 09.08.2019 die Verwaltungsvorschrift des Kultusministeriums zur Umsetzung des DigitalPakt Schule im Land beschlossen.
Ziel ist es dabei die digitale Infrastruktur an den Schulen zu verbessern.
Die Vergabe der entsprechenden Gelder erfolgt nicht nach dem „Windhundverfahren“. Es wird für jeden Träger schulscharf das jeweilige Budget zugeteilt, das bis zum 30.04.2022 reserviert zur Verfügung steht.
Das konkrete Budget je Schulträger ergibt sich aus der Anzahl der Schülerinnen und Schüler der öffentlichen Schulen gemäß der amtlichen Schulstatistik des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg. Maßgeblich ist dabei die Schülerzahl des Schuljahres 2018/2019 zum Stichtag der amtlichen Schulstatistik. Schülerinnen und Schüler der Primarstufe (Klasse 1 bis 4) werden mit dem Faktor 0,7 gewichtet, für alle anderen Schülerinnern und Schüler wird der Faktor 1,0 zugrunde gelegt.

Für die Gemeinde Frankenhardt beträgt das DigitalPakt-Budget 137.300 €.
Hiervon entfallen auf die Grundschule 54.800 € und auf die Wilhelm-Sandberger-Schule 82.500 €.

Nachdem der Medienentwicklungsplan vom Landesmedienzentrum Baden-Württemberg genehmigt wurde, kann die Schule schnell an die Umsetzung der geplanten Maßnahme gehen. Die Maßnahmen umfassen die Verkabelung, die Ausstattung der Lehrer und Kinder mit Tablets und die medientechnische Ausstattung der Klassenzimmer.

Der Gemeinderat nahm die Vorstellung des Medienentwicklungsplans der Grundschule Frankenhardt daraufhin zur Kenntnis.



Vergabe von Bauarbeiten für die Feuerwehrmagazine in Gründelhardt und Oberspeltach

Für die Feuerwehrmagazine in Gründelhardt und Oberspeltach wurden weitere Arbeiten beschränkt ausgeschrieben. Die Auswertung der abgegebenen Angebote erfolgte durch das Architekturbüro Günther und dem Planungsbüro für Gebäude- und Elektrotechnik GmbH.

Folgende Gewerke wurden vom Gemeinderat an den günstigsten Bieter bei einer Enthaltung vergeben:

1. Gewerk - Fenster und Innentüren:
Die Auftragsvergabe erfolgte an die Schreinerei Steiner GmbH, 74523 Schwäbisch Hall zum Preis von 72.711,12 €.
2. Gewerk - Schlosser- und Metallbauarbeiten:
Die Auftragsvergabe erfolgte an die Gerhard Ohr GmbH, 74564 Crailsheim zum Preis von 23.084,07 €.
3. Gewerk - Fliesen-, Naturstein-, Estricharbeiten:
Die Auftragsvergabe erfolgte an die Firma Fliesen-Design Zimmermann, 74589 Satteldorf zum Preis von 45.858,65 €.
4. Gewerk – Funktechnik:
Die Auftragsvergabe erfolgte an die Firma KTF Feuchter, 71139 Ehningen zum Preis von 52.627,82 €.

Die gesamten Vergabesummen der Feuerwehrmagazine liegen mit 1.041.876,42 € um 18.265.86 € knapp über der Kostenberechnung in Höhe von 1.023.610,56 €.



Vergabe von Bauarbeiten für den Umbau und die Erweiterung der Wilhelm-Sandberger-Schule

Es wurden weitere Auftragsvergaben für die Sanierung und Erweiterung der Wilhelm-Sandberger-Schule in Honhardt vom Gemeinderat einstimmig beschlossen.

Die Auswertung der abgegebenen Angebote erfolgte durch das Architekturbüro Obinger.
Das Architekturbüro schlug vor, die auszuführenden Arbeiten an den günstigsten Bieter zu vergeben:

1. Gewerk Verglasungsarbeiten:
Die Auftragsvergabe erfolgte an die GHM-GbR, 99880 Aspach/Gotha zum Preis von 334.641,09 €.
2. Gewerk Sonnenschutz:
Die Auftragsvergabe erfolgte an die Ziegler GmbH, 74564 Crailsheim zum Preis von 22.708,77 €.
3. Gewerk Dachabdichtung:
Die Auftragsvergabe erfolgte an die Holl Flachdachbau GmbH, 71686 Remseck-Hochberg zum Preis von 127.940,23 €.
4. Gewerk Gerüstarbeiten:
Die Auftragsvergabe erfolgte an die Wolfgang Fuchs GmbH, 74424 Bühlertann zum Preis von 34.674,34 €.

Bei den ausgeschriebenen Gewerken Verglasung, Sonnenschutz, Dachabdichtung und Gerüstbau konnte insgesamt eine Ersparnis gegenüber der Kostenberechnung von 15.059,57 € erzielt werden.
Gegenüber der Kostenberechnung vom 14.08.2019, konnte eine Ersparnis von bislang insgesamt 212.964,19 € erzielt werden.



Rechnungsabschluss 2019

Bürgermeister Schmidt stellte dem Gemeinderat die Jahresrechnung 2019 anhand des von Kämmerer Reichert aufgestellten Rechenschaftsberichts vor. Die Jahresrechnung 2019 wurde durch den Gemeinderat einstimmig festgestellt.

Laut Bürgermeister Schmidt zeigte sich beim Abschluss des Haushaltsjahres 2019 trotz der festzustellenden Abschwächung der Konjunktur nach wie vor ein positives Gesamtergebnis. Das Volumen des Gesamthaushalts beträgt 17,097 Mio. €. Davon entfallen 13,704 Mio. € auf den Verwaltungshaushalt und 3,393 Mio. € auf den Investitionsbereich.

Sehr erfreulich sei, dass sich die Einnahmen aus der Gewerbesteuer mit 1,392 Mio. € gegenüber dem Planansatz nahezu verdoppelt haben. Mit 1.987.233,05 € liegt die Zuführung zum Vermögenshaushalt auch im Jahr 2019 weit über den ursprünglichen Planungen. Die Mehreinnahmen und Minderausgaben schlagen sich damit in der gegenüber dem Planansatz um 1.497.533,05 € erhöhten Zuführungsrate zum Vermögenshaushalt nieder. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass sich das gute Ergebnis 2019 in den kommenden Jahren mit sinkenden Schlüsselzuweisungen und einer erhöhten Finanzausgleichsumlage und Kreisumlage bemerkbar machen wird.

Bei einer Tilgungsleistung von 242.385,44 € konnte die Gesamtverschuldung zum 31.12.2019 auf 2.119.515,09 € gesenkt werden. Dies entspricht, bei einer Bevölkerungszahl (Stand 30.06.2019) von 4.860 Einwohnern, einer Pro-Kopf-Verschuldung in Höhe von 436,11 €.

Der Vermögenshaushalt war im Jahr 2019 erneut mit einer Vielzahl an Investitionen zum Ausbau der Infrastruktur, verbunden mit strukturellen Verbesserungen gekennzeichnet.
Schwerpunkte bildeten zum Beispiel die Sanierung des Ostrings und der Friedensstraße in Gründelhardt, Wohnumfeldgestaltungsmaßnahmen in der Ortsdurchfahrt Honhardt, die Erschließung des Baugebiets „Kälberwasen IV“ in Honhardt, die Verlängerung der Abwasserdruckleitung in Honhardt oder die Friedhofssanierungen in Oberspeltach und Gründelhardt.

Der allgemeinen Rücklage der Gemeinde konnte ein Überschuss in Höhe von 288.684,71 € zugeführt werden. Damit steigt die allgemeine Rücklage zum 31.12.2019 auf einen neuen Rekordstand in Höhe von 5.629.682,06 € an. „Die gestiegene Rücklage der Gemeinde trägt dazu bei, die vor uns liegenden hohen Investitionen schultern zu können“, erklärte Bürgermeister Schmidt.



Gemeinderat stimmt der Erneuerung der Wasserleitung Ostweg/Steinbacher Straße im Zuge der Erdgas- und Breitbanderschließung in Honhardt zu

Die EnBW ODR hat der Gemeinde Frankenhardt angeboten im Zuge der Erdgas- und Breitbanderschließung in Honhardt die Hauptwasserleitung im Bereich Ostweg/ Steinbacher Straße in Honhardt auf einer Länge von ca. 150 m zu erneuern. In diesem Bereich stammt die Wasserversorgungsleitung aus der Mitte der 50-er Jahre mit hoher Rohrbruchanfälligkeit. Auch der Zweckverband Wasserversorgung Jagstgruppe plant in diesem Bereich den Austausch einer Wasserleitung.
Die Tiefbauarbeiten sollen von der Fa. LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG ausgeführt werden. Um Kosten einzusparen und Synergien zu nutzen, schlug die Gemeindeverwaltung vor, im Zuge der Erdgas- und Breitbanderschließung diese Wasserleitung zu erneuern.
Die Kostenkalkulation der EnBW ODR zur Mitverlegung für die Erneuerung der Wasserleitung beläuft sich auf insgesamt 55.924,50 € (brutto) inclusive Bauleitung. Die Abrechnung erfolgt nach tatsächlichem Aufwand. Die Gemeinde hat die Kostenkalkulation der EnBW ODR von Ingenieur Gebhard Ziegler bewerten lassen. Herr Ziegler hat der Gemeinde mitgeteilt, dass die Leistungsverzeichnis-Preise der EnBW ODR aus einer Ausschreibung hervorgegangen und als marktüblich und für die Gemeinde und alle Auftraggeber als wirtschaftlich einzustufen sind. Bei der angedachten kombinierten Verlegung ergebe sich im hier betrachteten Regelfall eine Einsparung von mehr als 40 % gegenüber einer jeweils solitären Verlegung durch die einzelnen Versorger. Der Ingenieur empfiehlt, die Lage der vorhandenen Wasserhausanschlüsse durch eine Ortsbegehung der Gebäude, dem Öffnen sämtlicher Hydrantenschächte gemeinsam mit den Anliegern im Vorfeld so genau wie möglich zu bestimmen. Hierin liege ein Einsparpotential für die Gemeinde.
Der Gemeinderat folgte der Empfehlung von Ingenieur Ziegler und stimmte einstimmig der Mitverlegung für die Erneuerung der Wasserleitung im Bereich Ostweg/Steinbacher Straße zum kalkulierten Preis in Höhe von 55.924,50 € (brutto) zu. Die Abrechnung erfolgt nach tatsächlichem Aufwand.



Gemeinderat gibt grünes Licht für die Sanierung eines Teilstücks der Straße Kohlert

Ein Teilstück der Straße „Kohlert“ in Gründelhardt weist im Kurvenbereich Setzungen auf. Zudem kippt der Bordstein aufgrund des losen Untergrunds in Richtung Hangkante weg.
Das Ingenieurbüro Eissing hatte vorgeschlagen, die Hangkante mit einer Stützmauer abzufangen. Die Kostenschätzung hierfür beläuft sich auf rd. 100.000 €.

Mit der Firma Leonhard Weiss wurde nun eine wirtschaftliche Lösung entwickelt. Der Asphalt wird zunächst im Bereich des Bordsteins in einer Breite von ca. 1 Meter angeschnitten und der alte Bordsteinsatz ausgebaut. Im Anschluss daran muss der vorhandene Untergrund bearbeitet werden, bevor das bewehrte Fundament (Auflager) hergestellt werden kann. Nach dem Versetzen der Bordsteine, erfolgt die Fertigstellung der Rückenstütze des Fundaments. Anschließend erfolgt die Entfernung des vorhandenen Aufbaus bis zur Fahrbahnmitte, bevor die KFT Asphalttragschicht und Asphaltdeckschicht eingebaut werden kann.
Mit dem Alternativvorschlag belaufen sich die Kosten auf 33.859,50 € brutto. Bürgermeister Schmidt bedankte sich bei Herrn Uwe Hergenröther für die Ausarbeitung des Alternativvorschlags und das Engagement zum Kostenvorteil für die Gemeinde ausdrücklich.

Der Gemeinderat stimmte einstimmig der Auftragsvergabe an die Firma Leonhard Weiss zum Preis von 33.859,50 € zu.



Interkommunaler Gutachterausschuss Altkreis Crailsheim

Der Gemeinderat Frankenhardt hatte in der Sitzung vom 18.05.2020 der Bildung eines Interkommunalen Gutachterausschusses Altkreis Crailsheim zugestimmt, wie die anderen Gemeinden im Altkreis Crailsheim. Mittlerweile wurden die notwendige Erstreckungssatzung sowie die öffentlich-rechtliche Vereinbarung dem Regierungspräsidium Stuttgart zur Prüfung vorgelegt. Beim bisherigen Entwurf der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung wäre die Stadt Crailsheim nach Auffassung des Regierungspräsidiums an einem Fehlbetrag nicht beteiligt. Daher war es erforderlich, den Entwurf des öffentlich-rechtlichen Vertrages zu ändern. Der Gemeinderat beschloss die notwendige Änderung einstimmig.

Weitere Informationen

Frankenhardt in Bildern

Pratz Holzbau GmbH Gasthof Linde