Gemeinde Frankenhardt

Seitenbereiche

Logo Facebook
Schriftgröße

Volltextsuche

Seiteninhalt

Aktuelles vom Gemeinderat

Berichte über die Gemeinderatssitzung vom 16.11.2020

Gemeinderat stimmt der Planung für die Kindergartenerweiterung in Gründelhardt zu

Der Gemeinderat hat die Planung von Architekt Lorenz Kraft für die Erweiterung des Kindergartens in Gründelhardt freigegeben und den Bürgermeister mit der Beantragung der Landesförderung beauftragt. Die Entscheidung fiel auf die große Lösung mit der Möglichkeit bei Bedarf eine dritte Gruppe einzurichten.

Bürgermeister Schmidt erinnerte an die Beratung im Gemeinderat im Februar. Um dem wachsenden Bedarf bei der Kleinkindbetreuung und der Ganztagesbetreuung Rechnung zu tragen, wurde einer Kindergartenerweiterung zugestimmt und die Planung an das Architekturbüro Kraft + Kraft in Schwäbisch Hall vergeben. Zwischenzeitlich wurden Nutzergespräche geführt. Ende September fand eine Informationsveranstaltung für den Gemeinderat statt.

Im Kindergarten Gründelhardt bestehen nach der aktuellen Betriebserlaubnis insgesamt 5 Gruppen. Diese teilen sich wie folgt auf:

-    2 VÖ (Verlängerte Öffnungszeiten)-Gruppen (je max. 25 Plätze)
-   ½ Ganztages-Gruppe (max. 10 Plätze)
-   ½ VÖ-Gruppe (12 bis 15 Plätze)
-    2 Krippengruppen (je max. 10 Plätze)
= 75 Betreuungsplätze für Kindergartenkinder
= 20 Betreuungsplätze für Kinder zwischen 1 und 3 Jahre (= U3)

Erforderlich sind zwei zusätzliche Gruppen, eine Ganztagesgruppe und eine Krippengruppe.

In einer Machbarkeitsstudie hatte Architekt Lorenz Kraft die Kosten für einen Anbau, ohne zusätzliche Räume wie Mensa und Schlafräume und ohne Sanierungsmaßnahmen im Bestand, auf 900.000 Euro geschätzt. Bei dieser Variante hätte nur 1 zusätzliche Gruppe untergebracht werden können. Um eine dem aktuellen Bedarfsplan entsprechende und normgerechte Erweiterung des Kindergartens zu gewährleisten, wurden die Planungen den pädagogischen und baulichen Anforderungen angepasst. Vorausgegangen war die Anregung aus der Mitte des Gemeinderats, eine große und damit zukunftsfähige Lösung anzustreben. Begründet wurde dies damit, dass in der Vergangenheit wegen finanziellen Zwängen oft gespart wurde und sich später dann ein zusätzlicher Bedarf herausgestellt hat. So entstand aus der anfänglich gedachten kleinen, nun eine wesentlich größere Lösung, die von Architekt Lorenz Kraft im Gemeinderat vorgestellt wurde. Auch die Kostenseite wurde auf Wunsch des Gemeinderats reduziert. Nicht alle Wünsche des Kindergartens können deshalb realisiert werden.

Bürgermeister Schmidt machte deutlich, dass es um die Entscheidung geht, ob eine Lösung mit einem Raumangebot für zwei zusätzliche Gruppen realisiert oder ob auch der mittelfristig absehbare Bedarf berücksichtigt werden soll. Die vorausschauende große Lösung bietet perspektivisch die Möglichkeit, eine dritte zusätzliche Gruppe ohne baulichen Aufwand unterzubringen.

Zur Finanzierung berichtete der Bürgermeister, dass neben der Fachförderung eine Unterstützung aus dem Ausgleichstock für finanzschwache Kommunen beim Land beantragt werden kann. Dieser Antrag muss bis Ende Januar 2021 eingereicht werden. Insgesamt rechnet die Gemeinde mit einer Förderquote von ca. 40 %. Bei Investitionskosten für die vorausschauende große Lösung von rd. 1,7 Mio. Euro würden die Eigenmittel der Gemeinde rd. 1 Mio. Euro betragen. Erst wenn die Förderung geklärt und die Bewilligung in Aussicht steht, könne der Baubeschluss gefasst werden.

Der Gemeinderat beschloss einstimmig, die Verwaltung zu beauftragen für die große Lösung einen Fachförderantrag und einen Antrag auf Förderung aus dem Ausgleichstock für finanzschwache Gemeinden einzureichen. Die Finanzmittel sollen in den Haushaltsplan 2021 eingestellt werden.

Gemeinderat vergibt Bauarbeiten für die Sanierung der Ortsdurchfahrt und die Breitbanderschließung in Markertshofen

Im neuen Jahr können die Bauarbeiten in Markertshofen beginnen. Die Georg Eichele Bauunternehmung GmbH aus Untergröningen erhielt einstimmig den Auftrag für die Sanierung der Ortsdurchfahrt mit Gehwegerneuerung und Breitbanderschließung.

Bürgermeister Schmidt führte aus, dass der Gemeinderat in seiner Sitzung am 27.07.2020 die Durchführung einer öffentlichen Ausschreibung für die Sanierung der Ortsdurchfahrt in Markertshofen mit Gehwegerneuerung und Breitbanderschließung beschlossen hat. Die Kostenzusage des Landes Baden-Württemberg für die Deckenerneuerung in der Ortsdurchfahrt Markertshofen (L 1066) liegt vor. Mit dem Regierungspräsidium wurde vereinbart, dass die Gemeinde Frankenhardt die Straßenbauarbeiten für das Land im Zusammenhang mit der Breitbandverkabelung und den Gehwegmaßnahmen abwickelt. Mit der Ausschreibung und der Bauleitung wurde das Ingenieurbüro kp engineering GbR aus Schwäbisch Hall beauftragt.

Nach der Veröffentlichung der Ausschreibung wurden 11 Angebote fristgerecht abgegeben. Das Ingenieurbüro kp engineering empfahl nach rechnerischer, technischer und wirtschaftlicher Prüfung der Angebote, die auszuführenden Arbeiten an die Fa. Georg Eichele Bauunternehmung GmbH aus Untergröningen zum Angebotspreis in Höhe von 1.752.660,86 € zu vergeben.
Die Vergabesumme für den Gehwegausbau und die Straßenbeleuchtung liegt mit 495.476,10 € um 52.816,40 € (-9,63 %) unter der Kostenschätzung. Sehr erfreulich ist, dass beim Gewerk „Gehwegausbau“ die in der Kostenberechnung bisher nicht enthaltenen zusätzlichen Maßnahmen wie die Straßenablaufsanierung, die Schachtsanierung und eine punktuelle Kanalsanierung in Höhe von insgesamt 74.622,22 € in der Vergabesumme enthalten sind.
Die Kosten für die Erneuerung der Fahrbahn in der Ortsdurchfahrt in Markertshofen in Höhe von insgesamt 337.084,91 € trägt das Land Baden-Württemberg. Die Vergabesumme liegt mit 4.647,39 € knapp unter der Kostenberechnung.
Die Breitbanderschließung (FTTB-Ausbau) wird vom Zweckverband Breitband Landkreis Schwäbisch Hall durchgeführt und finanziell abgewickelt. Das Ausschreibungsergebnis liegt mit einer Vergabesumme in Höhe von 920.099,85 € um 195.197,90 € (-17,5 %) unter der Kostenberechnung.
Die Bauarbeiten sollen in der Zeit von 01.02.2021 bis 30.11.2021 durchgeführt werden.

Ingenieur Lukas Krupp stellte in der Sitzung auch die Ergebnisse der Abstimmung mit den Fachbehörden über die Ausführung der Querungshilfe und der Buskaps sowie Verkehrsberuhigungsmaßnahmen und Schutzstreifen für Fahrradfahrer vor.



Arbeiten für die Phosphatfällung auf den Kläranlagen Gründelhardt und Honhardt vergeben

In der Sitzung am 27. Juli 2020 hat der Gemeinderat den Bau von Phosphatfällmittelstationen auf den Kläranlagen in Gründelhardt und Honhardt beschlossen. Ziel ist dabei die Reduktion von Nährstoffeinträgen. Insbesondere sollen Phosphor- und Phosphateinträge in die Gewässer minimiert werden. Die dafür erforderlichen Gewerke „Technische Ausrüstung“ und „Bautechnik“ wurden mittlerweile öffentlich ausgeschrieben.
Die Auswertung der abgegebenen Angebote erfolgte durch das Ingenieurbüro RBS Wave GmbH aus Stuttgart.

Das Gewerk „Technische Ausrüstung“ wurde vom Gemeinderat einstimmig an die Firma Alltech Dosieranlagen GmbH, Rudolf-Diesel-Straße 2, 76356 Weingarten zum Preis von 287.909,54 € vergeben.
Ebenfalls einstimmig vergeben wurde das Gewerk „Bautechnik“ an die Firma Hans Ebert Bauunternehmung GmbH, Lange Straße 63, 73453 Abtsgmünd zum Preis von 181.214,43 €.
Als Ausführungszeitraum der Arbeiten ist ab 07.12.2020 bis 02.07.2021 vorgesehen.
Zur Finanzierung der Maßnahme konnte durch die Gemeinde eine Förderung in Höhe von 80 % der förderfähigen Ausgaben eingeworben werden.



Gemeinderat vergibt die Bauarbeiten für die Sanierung des Friedhofs Honhardt

Der Auftrag für die Sanierungsarbeiten auf dem Friedhof Honhardt war im Juni vergeben worden; die Arbeiten hätten nun im Herbst durchgeführt werden sollen.
Jedoch hat die beauftragte Firma Cancellista der Gemeindeverwaltung am 30.09.2020 mitgeteilt, dass sie den Auftrag nicht ausführen kann.
Daraufhin wurden nun 3 geeignete Fachfirmen zur Angebotsabgabe im Wege der Freihändigen Vergabe aufgefordert.
Der Gemeinderat hat den Zuschlag einstimmig an den wirtschaftlichsten Bieter, die Firma Wilhelm aus 74538 Rosengarten, mit einem Angebotspreis von 57.482,84 EUR erteilt.
Durch die Firma Wilhelm wurde bereits im letzten Jahr die Sanierung des Friedhofs in Gründelhardt erfolgreich durchgeführt.

Als Ausführungszeitraum ist Januar 2021 bis Ende März 2021 vorgesehen.



Digitalisierung der Frankenhardter Schulen

a)  Bekanntgabe von Eilentscheidungen
Im Rahmen des DigitalPakt Schule wurde ein mit Bundes- und Landesmitteln finanziertes Sofortausstattungsprogramm beschlossen. Zweck der Mittel ist es, die Rahmenbedingungen für den digitalen Fernunterricht infolge der besonderen Situation der Corona-Pandemie dadurch zu verbessern, dass Schulen mobile Endgeräte im Unterricht und bei Bedarf leihweise Schülerinnen und Schülern zur Verfügung stellen können, die zu Hause nicht über entsprechende Endgeräte verfügen. So können aus Sicht der Schulen soziale Ungleichgewichte ausgeglichen werden.
Für jeden Schüler wurden der Gemeinde Frankenhardt pauschal 85,84 € zugewiesen. Zusätzlich zu diesen Mitteln stehen stellenweise noch Gelder aus der pauschalen Förderung der Digitalisierung an Schulen zur Verfügung.

Auf Grundlage des im Gemeinderat bereits vorgestellten Medienentwicklungsplans, wurde von der Grundschule Frankenhardt ein Bedarf von 52 Schülerendgeräten inkl. Zubehör angemeldet.
Um den Schülern schnellstmöglich die mobilen Endgeräte zur Verfügung stellen zu können, hat Bürgermeister Schmidt den Auftrag im Wege der Eilentscheidung an die Firma Rüger IT aus Eckartshausen vergeben. Durch die Förderungen ist die Finanzierung sichergestellt.

Beschafft werden 52 Apple iPad 2020 (8. Gen) mit 128 GB Arbeitsspeicher inkl. Zubehör und Kofferwagen zum Preis von 34.324,40 €.

Die Lieferung der Geräte ist bis Ende November vorgesehen.

Der Bedarf der Wilhelm-Sandberger-Schule in Honhardt umfasst neben den Endgeräten für Schüler, Dokumentenkameras und Touchdisplays zur Ausstattung der Klassenzimmer.

Mit Hilfe der Touchdisplays ist es möglich, Schüler, die nicht persönlich am Unterricht anwesend sein können, per Kamera zuzuschalten und ihnen somit eine Teilnahme am Präsenzunterricht zu ermöglichen.

Auch hier hat Bürgermeister Schmidt wegen der zeitlichen Dringlichkeit den Auftrag im Wege der Eilentscheidung an die Firma Rüger IT aus Eckartshausen vergeben. Durch die Förderung ist die Finanzierung gewährleistet.

Beschafft werden 2 Kindermann Touchdisplays 75 Zoll inkl. Rollständer, 15 Apple iPad 2020 (8. Gen) mit 128 GB Arbeitsspeicher inkl. Zubehör, 15 Fujitsu Lifebooks A359 und 2 Dokumentenkameras zum Preis von 33.568,11 €.

Die Lieferung der Endgeräte ist bis Ende November vorgesehen.


b)  Maßnahmen im Rahmen der Digitalisierung der Grundschule Frankenhardt
Um die Möglichkeiten der digitalen Medien im Unterricht vollständig anwenden zu können, müssen hierfür in den Räumlichkeiten der Grundschule noch die entsprechenden baulichen Voraussetzungen geschaffen werden. Erforderlich ist eine strukturierte Verkabelung (Netzwerkleitungen) von einem zentralen Datenschrank bis in jedes Klassenzimmer. Im jeweiligen Klassenzimmer werden dann EDV-Anschlüsse am Tafel-Display sowie Lehrerarbeitsplatz hergestellt. Zusätzlich wird jeder Klassenraum mit der Möglichkeit des Anschlusses eines WLAN-Access-Points ausgestattet.
Die Ausführung erfolgt Aufputz mit Kabelrinnen und PVC-Brüstungskanälen. In diese Brüstungskanäle werden die Anschlussdosen eingebaut. Neben der Verkabelung müssen auch sogenannte Brandschotts bei der Installation durch F30 oder F90 Wände hergestellt werden.

Die Gesamtkosten der Maßnahme werden auf 104.000 €, inklusive Nebenkosten, geschätzt. An bereits genehmigten Mitteln aus dem Digitalpakt stehen 54.800 € zur Verfügung. Die Ausführung der Arbeiten kann in Absprache mit der Schulleitung lediglich in Ferienzeiträumen stattfinden, da mehrere zusammenhängende Klassenräume während den Unterrichtszeiten nicht geschlossen werden können. Zum Ende der Sommerferien 2021 soll die gesamte Maßnahme abgeschlossen sein.
Der Gemeinderat hat die Gemeindeverwaltung einstimmig mit der Ausschreibung der Maßnahme zu Beginn des Jahres 2021 und der parallelen Beschaffung der restlichen Hardwareausstattung beauftragt.
Zudem wird das Ingenieurbüro Fetzer mit den Ingenieurleistungen gemäß HOAI beauftragt. Im Verantwortungsbereich des Ingenieurbüros Fetzer liegt bereits die Elektroplanung beim Umbau der Wilhelm-Sandberger-Schule in Honhardt. Somit kann eine einheitliche Netzwerkstruktur der beiden Frankenhardter Schulen aufgebaut werden.



Bekanntgabe von Bauanträgen

Die Gemeindeverwaltung legte turnusgemäß die Liste der im Zeitraum vom 01.09.2020 bis 31.10.2020 eingegangenen Bauanträge vor.
Der Gemeinderat nahm die Bekanntgabe zur Kenntnis.

Weitere Informationen

Frankenhardt in Bildern

Pratz Holzbau GmbH Gasthof Linde