Gemeinde Frankenhardt

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Aktuelles vom Gemeinderat

Berichte der Gemeinderatssitzung vom 24.09.2015

Erdgas- und Breitbandleitungstrasse für das Gemeindegebiet Frankenhardt
 
Die Gaserschließung der Gemeinde Frankenhardt mit den Ortsteilen Honhardt, Gründelhardt, Stetten, Banzenweiler und Oberspeltach erfolgt nun zusammen mit der Breitbandversorgung. Mit dem Gaskonzessionsvertrag, der ab 1. September 2015 für eine Laufzeit über 20 Jahre abgeschlossen wurde, wird die Nutzung öffentlicher Verkehrswege durch die ODR zum Bau und Betrieb von Leitungen für die Gasversorgung im Gemeindegebiet Frankenhardt geregelt.
 
Im Zuge der Gaserschließung werden Synergien genutzt und Leerrohre für den Breitbandausbau mitverlegt. Das garantiert ein schnelles Internet. Nach dem Zeitplan der EnBW ODR werden ab Oktober elf Kilometer Hochdruckleitungen und drei Gasdruckregelanlagen gebaut. Die Dauer der Arbeiten beträgt rund zehn Wochen. Geplant sind 870 Hausanschlüsse. Die gesamte Investitionssumme beläuft sich auf 3,7 Millionen Euro. Der innerörtliche Ausbau erfolgt ab 2016 innerhalb von drei bis vier Jahren. Die ersten Hausanschlüsse werden zur Heizperiode 2016 in Betrieb gehen, ebenso wie die ersten Internetanschlüsse. Im Zuge der Breitbanderschließung kann jedes Gebäude einen Glasfaseranschluss erhalten. Hier belaufen sich die Investitionskosten auf 1,7 Millionen Euro.
 
Im Rahmen der Erschließung werden in Honhardt, Gründelhardt und Oberspeltach Informationsveranstaltungen stattfinden.
 
Diplom-Ingenieur Andreas Huber von der EnBW ODR stellte im Gemeinderat die geplante Trasse vor. Die Trasse führt fast ausschließlich durch öffentliche Flächen. Ausgehend vom Netzanschlusspunkt Ölmühle bei der B 290 verläuft die Trasse über Sperrhof, Eckarrot, Sandhof nach Honhardt. Durch Honhardt hindurch führt die Trasse über Altenfelden, Stetten, Gründelhardt, Banzenweiler nach Oberspeltach.Die Gasdruckregelstationen sollen auf gemeindeeigenen Grundstücken in Gründelhardt, Honhardt und Stetten errichtet werden. Die Größe der Stationen in Gründelhardt/Hohnhardt sind 3,0 m x 1,5 m mit einer Höhe von 2,10 m. In Stetten ist eine kleine Station mit den Maßen von 1,0 m x 1,0 m und mit einer Höhe von 1,20 m vorgesehen.
 
Die Planung der EnBW ODR wurde dem Landratsamt zur Genehmigung vorgelegt. Die Gemeindeverwaltung hat nichts gegen die Planung einzuwenden. Die jetzige Trasse ist Basis des Konzessionsvertrags mit der EnBW ODR. Sollte sich darüber hinaus Interesse zeigen, können durch die EnBW ODR weitere Ortschaften angeschlossen werden, berichtete Bürgermeister Schmidt.

Der Gemeinderat nahm die Erdgas- und Breitbandleitungstrasse für das Gemeindegebiet Frankenhardt zur Kenntnis.

Die geplante Trasse kann auf der Homepage der Gemeinde Frankenhardt unter www.frankenhardt.de (Aktuelles) eingesehen werden.






Vergabe der Bauarbeiten zur Verlängerung der Abwasserdruckleitung Hauptstraße zur Kläranlage Oberspeltach
 
Der Gemeinderat hatte in seiner Sitzung am 27.07.2015 einstimmig beschlossen, die Abwasserdruckleitung von Waldbuch/Bonolzhof, die im Bereich der Turnhalle Oberspeltach in den Mischwasserkanal eingeleitet wird, aufgrund der enormen Geruchsbelästigung bis zur Kläranlage Oberspeltach zu verlängern.
Die Gemeindeverwaltung wurde angewiesen die Maßnahme öffentlich auszuschreiben. Die Ausschreibung erfolge am 05.08.2015 in den 3 Tageszeitungen, Hohenloher Tagblatt, Haller Tagblatt, Ipf- und Jagstzeitung. Die Submission fand am 03.09.2015 statt. Insgesamt haben 8 Firmen Angebote abgegeben. Das Ing.-Büro Eissing, hat die Angebote rechnerisch, technisch und wirtschaftlich geprüft.
Nach Bewertung aller für die Vergabe erforderlichen Kriterien, war die
Firma Ebert, Pommertsweiler, mit einer Angebotssumme 50.690,13 Euro für die Ausführung der Bauleistung der wirtschaftlichste Bieter. Das Ing.-Büro Eissing empfahl deshalb die Vergabe an die Firma Ebert.
 
Neben der Geruchsproblematik in Oberspeltach besteht dasselbe Problem auch in Honhardt beim Anwesen Löffelhardt und beim Anwesen Lober sowie im Bereich der Sandberghalle. Die Problematik in Honhardt soll im Zusammenhang mit der Gas- und DSL-Erschließung aufgegriffen werden, sodass dann evtl. auch die Abwasserdruckleitung entsprechend bis zur Kläranlage verlängert werden könnte. Das Ingenieurbüro Ziegler in Crailsheim wurde daher beauftragt, eine entsprechende Planung zu erstellen. Die Kosten werden sich auf rund 550.000 € belaufen. Bei einem 80% Zuschuss wird die Gemeinde vorsorglich einen Antrag stellen.
Zudem wurde von Seiten der Verwaltung darauf hingewiesen, dass der Kanal im Bereich Ostring in Gründelhardt in einem äußerst schlechten Zustand ist und erneuert werden muss. Auch dies kann erst im Zusammenhang mit der Gaserschließung erfolgen, um Synergieeffekte zu nutzen und die Kosten etwas zu reduzieren. Zudem sollte dann in diesem Bereich die Wasser- und Abwasserleitung ausgetauscht werde. Die Kosten werden sich hier auf rund 600.000 € belaufen.
 
Kämmerer Schüller gibt zu bedenken, dass zwar Synergieeffekte im Zusammenhang mit der Gaserschließung genutzt werden können, allerdings einige Maßnahmen zeitlich sehr kompakt umgesetzt werden müssten und mit diesen Maßnahmen innerhalb von 2 bis 3 Jahren einige größere Aufwendungen auf die Gemeinde zukommen werden.
 
Der Gemeinderat fasste dann ohne weitere Aussprache folgenden einstimmigen Beschluss:

  1. Die notwendigen Arbeiten zur Verlängerung der Abwasserdruckleitung von der Hauptstraße zur Kläranlage Oberspeltach an die Fa. Ebert, Pommertsweiler zu einem Angebotspreis von 50.690,13 Euro zu vergeben.
  2. Die Verwaltung wird beauftragt und ermächtigt, das Erforderliche zu veranlassen.







Spülbohrverfahren in  Steinbach/Jagst vergeben

In Steinbach/Jagst werden derzeit die Tiefbauarbeiten für die Vakuumentwässerung im Bereich der Anwesen Gebäude Nr. 19 und
Nr. 21 (Bahnübergang) durchgeführt
Die Anwesen Dorsch / Winkler (Gebäude Nr. 13+15) jenseits der Bahnlinie und des Mühlkanals müssen an die Vakuumentwässerung angeschlossen werden.
In diesem Zusammenhang wird auch die Wasserleitung zu den beiden Anwesen erneuert und DSL-Lehrrohre verlegt.
Dies ist jedoch nur möglich, wenn der Bahndamm und der Mühlkanal in nichtoffener Bauweise (Spülbohrverfahren) unterquert werden.

Das Ing.Büro Ziegler hat 3 Fachfirmen aufgefordert, Angebote für die Spülbohrung abzugeben.
Das Ing.Büro Ziegler empfiehlt der Gemeindeverwaltung nach technischer, rechnerischer und wirtschaftlicher Prüfung der Angebote, die Arbeiten an den preisgünstigen Bieter, die Firma Leonhardt Weiss, zu vergeben.

Nach kurzer Aussprache hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen, die Arbeiten für das Spülbohrverfahren in Steinbach/Jagst an den preisgünstigen Bieter, Firma L. Weiss, Niederlassung Leonberg, zu einem Angebotspreis von 17.416,84 € zu vergeben.  





Vertrag zur Übernahme der Wirtschaftsverwaltung im Körperschaftswald
 
Bürgermeister Schmidt erläuterte, dass mit Verfügung vom 9. Juli 2015, ergänzt durch einen Korrekturbeschluss vom 16. Juli 2015, das Bundeskartellamt dem Land unter anderem den gebündelten Verkauf von Nadelstammholz aus Staatswald mit Nichtstaatswald über 100 ha untersagt hat. Das Land wird beim Oberlandesgericht Düsseldorf zeitnah einen Antrag auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung stellen und gegen den Beschluss fristgerecht Beschwerde einlegen. In der Übergangsphase bis zur verbindlichen Klärung durch Gerichtsentscheid muss jedoch die Kernforderung des Bundeskartellamtes hinsichtlich der Trennung des Nadelstammholzverkaufs für Staat- und Nichtstaatswald umgesetzt werden. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz hat deshalb den gebündelten Verkauf von Nadelstammholz aus Staatswald mit Nichtstaatswald über 100 ha durch die unteren Forstbehörden ab dem 1. September 2015 untersagt.
 
Vor dem dargestellten Hintergrund muss der zwischen dem Forstamt und der Gemeinde Frankenhardt abgeschlossene Vertrag zur Übernahme der Wirtschaftsverwaltung im Körperschaftswald insoweit angepasst werden, als dass zukünftig der Verkauf und die Fakturierung der Sorte Nadelstammholz von der Vertragsleistung der unteren Forstbehörde Schwäbisch Hall ausdrücklich ausgenommen ist. Die sonstigen Tätigkeiten der unteren Forstbehörde sind davon nicht berührt und bleiben unverändert bestehen.
 
Das Landratsamt Schwäbisch Hall hat für den Verkauf von Nadelstammholz aus dem gesamten Nichtstaatswald eine Holzverkaufsstelle bei der Kreiskämmerei eingerichtet. Leiter dieser Holzverkaufsstelle ist Herr Oliver Herrmann als bewährter Forstbeamter mit Erfahrung im Holzverkauf.
Das Landratsamt Schwäbisch Hall hat den Gemeinden angeboten, über die Holzverkaufsstelle auch weiterhin den Nadelstammholzverkauf zu den bisherigen Rahmenbedingungen durchzuführen. Zu diesem Zweck ist der Abschluss eines getrennten Vertrags zur Übernahme des Nadel-Stammholzverkaufs durch die Holzverkaufsstelle des Landkreises Schwäbisch Hall erforderlich.
 
Die Verträge sollen zum 01.09.2015 in Kraft treten und für die Dauer von 10 Jahren gelten.
 
Eine Alternative für die Gemeinde wäre die Vermarktung von Nadelstammholz selbst zu übernehmen oder zusammen mit anderen Kommunen eine Vermarktungsgemeinschaft zu bilden. Beides wäre mit erheblichem Aufwand verbunden und würde die Anstellung von Fachpersonal erfordern.   
  
Der Gemeinderat beschloss einstimmig für das Sortiment „Nadelstammholz“ einen getrennten Vertrag zum Verkauf und Fakturierung über die neue Holzverkaufsstelle des Landkreises bei der Kreiskämmerei abzuschließen und den bisher zwischen dem Forstamt beim Landratsamt Schwäbisch Hall und der Gemeinde Frankenhardt bestehenden Vertrag zur Übernahme der Wirtschaftsverwaltung insoweit anzupassen.





Kommunale Anträge für das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum
 
Bürgermeister Schmidt berichtete, dass die politische Entscheidung des Gemeinderats zur Aufstellung eines Gemeindeentwicklungskonzepts „Frankenhardt 2013“ zusammen mit dem Büro Reschl schon nach kurzer Zeit erfolgreich ist. Dank dieser Strategie und dem bisher erarbeiteten Konzept wurde die Gemeinde Frankenhardt jetzt zur Schwerpunktgemeinde im ELR ausgewählt. Damit verbunden sind ein erhöhter Fördersatz für kommunale Maßnahmen und ein Fördervorrang für gewerbliche und private Maßnahmen in den kommenden Jahren. Der Bürgermeister betonte, dass es diese günstige Ausgangslage jetzt zu nutzen gilt. Für das nächstjährige Programm hat die Gemeinde mehrerer Projekte vorbereitet, für die der Gemeinderat zur Anmeldung der Fördermittel grundsätzlich „grünes Licht“ gab. Details sollen in späteren Sitzungen besprochen werden.
Die Prioritätensetzung für weitere kommunale Maßnahmen, die in den kommenden Jahren angemeldet werden sollen, ist Thema der Fortentwicklung des Gemeindeentwicklungskonzeptes.
Aufgabe der Gemeindeverwaltung wird es sein, für private und gewerbliche Maßnahmen zu werben. Die Gemeinde wird nur 5 Jahre Schwerpunktgemeinde bleiben. Diesen Vorteil gilt es jetzt und in den nächsten Jahren zu nutzen, so Bürgermeister Schmidt.
 
Folgende Kommunale ELR-Projekte sollen für das Jahr 2016 zur Förderung angemeldet werden:
 
 
1. Ortsbildgerechte Sanierung der Ortsdurchfahrt Gründelhardt: Wohnumfeldmaßnahmen
 
Die Sanierung der Ortsdurchfahrt bietet die Chance für die weitere Entwicklung des Ortsteils Gründelhardt. Dies kann nachhaltig erreicht werden, wenn im direkten Anschluss Wohnumfeldmaßnahmen durchgeführt werden. Als Ergebnis der Bürgerbeteiligung und auf Vorschlag von Ingenieur Markus Eissing sollen ergänzende Folgemaßnahmen beantragt werden:
 
 
a)    Straßenbauarbeiten Seetalstraße (Parkplätze, Wohnmobilstellplätze)
 
Das Planungsgebiet Seetalstraße liegt im Bereich des Sportgeländes. An der Seetalstraße entlang sollen neue Parkplätze entstehen. Weitere Parkplätze können durch den möglichen Erwerb und Abbruch eines Lagerschuppens geschaffen werden.
Für Kurzzeitbesucher sollen Wohnmobilstellplätze angelegt werden.
 
Die Gesamtkosten betragen 72.500 €.
 
 
b)   Treppenanlage Zugang Vereinsheim und Kaltsporthalle, E-Ladestation
 
Die Planung zur Schaffung eines barrierefreien Zugangs der Kaltsporthalle und des Vereinsheims wurde vom Vorstand des SV Gründelhardt/Oberspeltach positiv aufgenommen.
Die Gemeinde Frankenhardt möchte sich in den nächsten Jahren verstärkt mit dem Thema Klimaschutz auseinandersetzen. In der Ortsdurchfahrt als Verkehrsader wäre ein Ladepunkt für E-bikes und Elektrofahrzeuge wünschenswert. An dieser Station könnte die Batterie von schnellladefähigen Elektroautos innerhalb einer halben Stunde geladen werden. Die Gemeinde würde dadurch ein Zeichen für die Unterstützung der Elektromobilität setzen.
 
Die Gesamtkosten betragen 58.500 €.
 
 
c)    Neuordnung des Geländes Crailsheimer Straße 23
 
Das Gebäude Crailsheimer Straße 23 wurde auf Grund der schlechten baulichen Substanz abgerissen. Dort besteht die Möglichkeit einen Platz zu gestalten und einige Garagen zu erstellen. Die Garagen sollen sich in das Ortsbild einfügen und können verpachtet werden. Es gibt bereits Mietinteressenten.
 
Die Gesamtkosten betragen 167.000 €.
 
d)   Mauerverkleidung in der Crailsheimer Straße
Als gestalterisches Element zur Ortsverschönerung sollen die Betonmauern der Gebäude entlang der Crailsheimer Straße bearbeitet und verkleidet werden. Dies lockert das Ortsbild der viel befahrenen Straße auf.
Die Gesamtkosten betragen 36.000 €.
 
e)    Parkplätze „Umfeld Rathaus“
Durch den Bau des Wohn- und Geschäftshauses Schumann entfallen zukünftig die Parkmöglichkeiten auf der Schotterfläche. Die Gemeinde beabsichtigt die Parkplatzsituation im Umfeld des Rathauses zu verbessern. Gespräche über den Grunderwerb haben bereits stattgefunden. Ob die Maßnahme realisiert werden kann, ist allerdings noch offen.
Die Gesamtkosten betragen 69.500 €.
 
f)     Informations- und wegweisende Beschilderung
Durch die neu gestaltete Ortsdurchfahrt soll ein einheitliches Verkehrsleitsystem mit   Informations- und Begrüßungstafeln, Infobanner am Ortsein- und Ortsausgang sowie Geschwindigkeitsanzeigen angebracht werden.
Die Gesamtkosten betragen 34.000 €.
 
 
2. Dorfplatz Appensee und Steinbach/Jagst
In Appensee und Steinbach/Jagst wird seit dem Jahr 2013 in hohem Umfang in die Wasser-/Abwasserinfrastruktur investiert. Auf Wunsch der jeweiligen Dorfgemeinschaften sollen diese Investitionen nun mit Wohnumfeldmaßnahmen zum Abschluss gebracht werden.
 
 
Auf dem Dorfplatz in Appensee soll ein kleines Dorfgemeinschaftshaus in Holzbauweise entstehen und der Platz in der Ortsmitte neu gestaltet werden (Baum- und Pflanzkonzept, mit Pflastersteinen befestigter Treffpunkt mit Sitzgelegenheit, Brunnen und eine Informationstafel über Appensee). Der Grundstückseigentümer hat signalisiert, dass die Fläche in Form eines Erbbaupachtvertrags von der Gemeinde erworben werden könnte.
Die Gesamtkosten betragen voraussichtlich 46.000 €. Diese können durch Eigenleistungen der Dorfgemeinschaft vermindert werden.
 
Der Dorfplatz in Steinbach/Jagst soll ansprechender gestaltet und für das Dorffest besser strukturiert werden. Ein ansprechendes Pflaster für die Platzgestaltung wäre laut Vorschlag von Ingenieur Gebhard Ziegler das in der Gemeinde schon öfter verwendete Il Sasso der Firma Ruf. Einige kleine Pflanzinseln sollen den Platz auflockern. Eine Sitzgelegenheit soll zum Verweilen einladen.
Der technisch geprägte Bereich an der Vakuumstation weist zahlreiche Einbauten auf, die fest fixiert werden müssen. Die Zufahrt muss auch im Winter leicht geräumt werden können. Deshalb soll dieser Bereich asphaltiert und der asphaltierte Bereich durch einen Graniteinzeiler abgegrenzt werden. Dies ist auch aus einbautechnischen Gründen erforderlich. Eine weitere Abgrenzung der Asphaltfläche soll gestalterisch ansprechend, zur vorhanden Grünfläche im Osten erfolgen.
Die Gesamtkosten betragen voraussichtlich 48.500 €. Diese können durch Eigenleistungen der Dorfgemeinschaft vermindert werden.

Für Wohnumfeldmaßnahmen im ELR-Programm betragen die zuwendungsfähigen Aufwendungen für Schwerpunktgemeinden 50 %. Zusätzlich könnte die Gemeinde noch aus dem Ausgleichstock für finanzschwache Kommunen eine Förderung erhalten, sodass eine Gesamtförderung mit Fachförderung von ca. 60 bis 70 % möglich wäre.
Bürgermeister Schmidt betonte, dass es zunächst um die Aufnahme in das Förderprogramm gehe. Die Detailplanungen für die jetzt gestellten Anträge sollen später im Gemeinderat vorgestellt und diskutiert werden.
Für das Programmjahr 2016 soll ein Förderrahmen für folgende öffentliche Maßnahmen beantragt werden:

  1. Wohnumfeldmaßnahmen Ortsdurchfahrt Gründelhardt                      437.500 €
  2. Dorfplatz Steinbach/Jagst und Appensee                                                94.500 €

 
Für die folgenden Jahre sollen die Projekte aus dem Gemeindeentwicklungskonzept „Frankenhardt 2030“ schrittweise geplant und Förderanträge vorbereitet werden.
 
Der Gemeinderat befürwortete bei einer Gegenstimme die Beantragung von Zuschüssen aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum im Programmjahr 2016 für Wohnumfeldmaßnahmen im Zuge der Ortsdurchfahrt Gründelhardt sowie zur Gestaltung der Dorfplätze in Steinbach/Jagst und Appensee. Der Gemeinderat beauftragte die Gemeindeverwaltung im Haushaltsplan 2016 Mittel für diese Vorhaben einzuplanen.






Festlegung von Straßennamen
für das Neubaugebiet „Burgberg-Erweiterung“ in Oberspeltach
 
Die Erschließung des neuen Baugebiets „Burgberg-Erweiterung“ in Oberspeltach ist nun abgeschlossen. Den Bauplatzinteressenten, die sich für einen Bauplatz schon seit längerem haben vormerken lassen, wurden die reservierten Bauplätze konkret angeboten. Ab Anfang Oktober wird die Gemeinde dann die übrigen Bauplätze bewerben.
Daher sollten nun auch noch Straßennamen vergeben werden. 
Damit ist eine Zuordnung der Bauplätze einfacher und es könnte bereits jetzt für jeden Bauplatz eine Hausnummer vergeben werden. Für die Bauherren als auch für die Baufirmen, Zulieferer usw. ist eine frühzeitige Straßenbenennung hilfreich.
Den Bauplatzinteressenten dienen die Straßennamensbezeichnungen zudem als Orientierungshilfe.
Da im Baugebiet „Buch“ in Oberspeltach Bäume-Namen und im Baugebiet „Burgberg“ Sträucher-Namen verwendet wurden, schlug die Gemeindeverwaltung vor, die Namen von Blüh-Sträuchern zu verwenden.
Der Gemeinderat diskutierte ausführlich über die Straßennamensgebung und entschied sich schließlich für folgende neue Straßennamen:
Planstraße A (Ost-West) :               Magnolienweg
Planstraße B (Süd):                          Hibiskusweg
Planstraße C (Nord):                       Ligusterweg






Haushaltszwischenbericht 2015
 
Der laufende Betrieb kann, sieht man von kleineren Abweichungen ab, wie geplant abgewickelt werden kann.
Auf Grund der bevorstehenden Verlegung der Gasleitung ist die Durchführung von Straßensanierungen im Bereich

  • Kohlert (neue Decke)
  • Im Bergfeld (Pflasterstreifen)

zurück gestellt worden.
Auch die innerörtliche Sanierung der Ortsstraßen mit einem Dünnschichtbelag (Amselweg) ist aus diesem Grund verschoben worden.
Bei der Gewerbesteuer zeichnet sich ein Plus gegenüber dem Planansatz von rund 300.000 € ab, sodass mit einem Gesamtaufkommen von ca. 900.000 € Gewerbesteuer gerechnet werden kann. Dieser Betrag liegt jedoch um ca. 300.000 € unter dem Betrag von 2014 oder 2013.
Die Gemeindeverwaltung geht davon aus, dass die gesamte Zuführung von 600.000 €, wenn keine großen Veränderungen eintreten, überschritten werden kann.
 
Im Vermögenshaushalt können die Maßnahmen wie eingestellt durchgeführt werden.
Durch die eventuell höhere Zuführung vom Verwaltungs- an den Vermögenshaushalt und den guten Bauplatzverkauf (geplant 5 Bauplätze, 11 bereits veräußert), kann im Haushaltsjahr 2015 voraussichtlich auf eine Kreditaufnahme in Höhe von 417.000 €, zumindest teilweise oder eventuell sogar komplett darauf verzichtet werden.
In diesem Zusammenhang weist  GOAR Schüller allerdings darauf hin, dass trotz aller Synergieeffekte im Zusammenhang mit der Gaserschließung die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen von Abwasser- und Wasserleitung massive Kosten in den nächsten Jahren verursachen werden.
 
Der Gemeinderat nimmt ohne weitere Aussprache den Haushaltszwischenbericht zur Kenntnis.




 
 
Salzsilo für den Bauhof Frankenhardt
 
Kämmerer Schüller erläuterte dem Gemeinderat, dass der Winterdienst umstrukturiert werden soll. Bisher wurden nur gefährliche Strecken oder Steilstrecken innerhalb der Ortschaften geräumt und gestreut. Problematisch ist es dann allerdings insbesondere auf nicht geräumten Strecken, wenn es dann taut und dann wieder anfriert. Der dann angefrorene Matsch bildet dann eine Eisschicht, die später nicht ohne weiteres durch die Räumfahrzeuge beseitigt werden kann.
Deshalb sollen künftig Siedlungsstraßen an mehr Stellen geräumt und gestreut werden.
Dies lässt sich durch den Bauhof jedoch nur dann bewältigen, wenn nicht eine manuelle Beladung mit Salz erforderlich ist.
Das vorhandene Salzsilo reicht nicht aus, um eine effiziente Abwicklung des Winterdienstes zu gewährleisten.
Daher soll ein zweites Salzsilo angeschafft werden. Die Kosten betragen ca. 30.000 € und sind als außerplanmäßige Ausgabe im Haushaltsplan zu finanzieren.
Die Gemeindeverwaltung holt derzeit zwei Vergleichsangebote ein. Auch wurde geprüft, ob ein gebrauchtes Salzsilo angeschafft werden kann. Dies macht jedoch keinen Sinn. Dies hängt damit zusammenhängt, dass die Vorschriften für die Statik eines Silos sich verändert haben. Das heißt, bei einem gebrauchten Salzsilo müsste eine neue statische Berechnung durchgeführt werden und neue Unterkonstruktionen erstellt werden. Dies ist unverhältnismäßig und wirtschaftlich nicht interessant.
Das neue Salzsilo soll am Bauhof Honhardt neben dem vorhandenen Salzsilo aufgestellt werden.
 
Nach kurzer Aussprache fasst der Gemeinderat folgenden einstimmigen Beschluss:

  1. Der Gemeinderat ermächtigt die Gemeindeverwaltung ein neues, zweites Salzsilo für den Bauhof Honhardt, am Standort des Bauhofs Honhardt mit Gesamtkosten von ca. 30.000 € anzuschaffen.
  2.  Die Gemeindeverwaltung wird beauftragt, zwei Angebote einzuholen und ermächtigt, den Auftrag an den günstigeren Bieter zu vergeben.

 
 
 
 

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