Gemeinde Frankenhardt

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Aktuelles vom Gemeinderat

Berichte der Gemeinderatssitzung vom 19.02.2018

Gemeinschaftsschule in Honhardt entwickelt sich positiv - „Schüler sind bei uns sehr gut begleitet“

Die Wilhelm-Sandberger-Schule in Frankenhardt-Honhardt hat sich als Gemeinschaftsschule positiv entwickelt und ist stetig gewachsen. Über den Bericht von Schulleiter Stefan Waldmann im Gemeinderat berichtete Redakteurin Christine Hofmann wie folgt:

Seit die Wilhelm-Sandberger-Schule vor vier Jahren zur Gemeinschaftsschule wurde, hat sich viel getan an der weiterführenden Schule in Honhardt. Drohte vor Jahren noch das Aus wegen schwindender Schülerzahlen, so plant die Gemeinde Frankenhardt heute eine Erweiterung, weil das Schulhaus zu klein wird für die wachsende Schülerzahl.
Fast 200 Schüler besuchen heute die Honhardter Schule, darunter viele auswärtige Kinder aus Crailsheim, Stimpfach, Fichtenau und Obersontheim. Die Schule ist von Klasse 5 bis 9 durchgängig zweizügig. Die Gemeinschaftsschule ist inzwischen in Klasse 8 angekommen. Hier gibt es ein Kurssystem in Deutsch und Mathematik, um die starken und schwächeren Schüler optimal fördern zu können.
Viele Realschulempfehlungen
„Wir haben bei den Achtklässlern jetzt erstmals Bildungsempfehlungen ausgesprochen“, berichtete Schulleiter Stefan Waldmann am Montag in der Sitzung des Frankenhardter Gemeinderats, wo er seinen jährlichen Bericht abgab. „Es gab erfreulich viele Realschulempfehlungen.“ An der Gemeinschaftsschule können Schüler sowohl den Hauptschul-, als auch den Realschulabschluss machen. Auch das Kollegium ist gewachsen. „Über 30 Personen gehören zum pädagogischen Personal und wir haben weitere Mitarbeiter. Die Schule ist nicht nur ein Lernort für die Schüler, sondern auch für 40 Menschen ein Arbeitsplatz.“
Inzwischen unterrichten Lehrer vier verschiedener Schularten in Honhardt – von Sonderschul- bis zu Gymnasiallehrern. „Davon profitieren wir ungemein“, sagt Waldmann. Die Lehrer unterstützen sich gegenseitig. Außerdem beurteilen sie sich gegenseitig, denn es gibt an der Schule ein System der kollegialen Unterrichtsvisitation. Waldmann: „Es erfüllt mich mit Stolz, Schulleiter dieser Schule zu sein, weil hier so engagiert gearbeitet wird.“
Momentan gibt es keine Vorbereitungsklasse mehr an der Wilhelm-Sandberger-Schule. „Unsere sieben Flüchtlingskinder sind alle in Regelklassen integriert“, erklärt der Schulleiter. „Und ehrlich gesagt: Für eine weitere Klasse hätten wir gar keinen Platz.“ Besonders erfreulich findet Waldmann, dass die Jugendlichen aus Flüchtlingsfamilien gut in ihre jeweilige Klasse integriert sind. „Ein Flüchtlingskind in Klasse 8 arbeitet bereits auf den Realschulabschluss hin. Es ist das stärkste Kind in der Klasse.“
Und noch eine gute Nachricht kann der Rektor vermelden: Lehrermangel herrscht aktuell nicht an der Wilhelm-Sandberger-Schule. „Durch Mutterschutz ausfälle fehlen uns zwar 15 Wochenstunden, aber da wir die Vorbereitungsklasse nicht mehr brauchen, können die Stunden gut kompensiert werden“, so Waldmann.
Die Schule verfolgt ein ganzheitliches Erziehungs- und Bildungskonzept, nachhaltige Unterrichtsarbeit, Klassenstunden und individuelle Lernformen. Alle am Schulleben Beteiligten wirken mit: Schüler, Lehrer und Eltern. Außerdem gibt es Streitschlichter, Umweltmentoren, Lernhelfer, Ersthelfer, Schüler-AG-Leiter und Sozialarbeit. „Schüler sind bei uns sehr gut begleitet“, fasst Waldmann die Angebote zusammen. Davon ist auch Bürgermeister Jörg Schmidt überzeugt: „Honhardt als weiterführende Schule ist die richtige Wahl.“
Der Bericht von Christine Hofmann ist am 24. Februar 2018 im Hohenloher Tagblatt erschienen.
Hinweis:
195 Schüler besuchen die Gemeinschaftsschule aktuell in elf Klassen. Die Schule ist von Klasse 5 bis 9 zweizügig, außerdem gibt es eine zehnte Klasse.




Beschaffung eines Mähauslegers für den Bauhof
 
Die Pflege der Böschungen und Wegseitengräben stellt eine sehr zeitintensive Tätigkeit des Bauhofs dar. Insgesamt muss die Gemeinde Frankenhardt 41,15 km Ortsverbindungsstraßen und 305 km Feldwege pflegen und unterhalten.
Um hier eine Arbeitserleichterung zu erzielen, hat der Gemeinderat der Beschaffung eines Mähauslegers für den Bauhof zugestimmt und die Verwaltung ermächtigt, die Beschaffung an den wirtschaftlichsten Anbieter zu vergeben.
Da der geschätzte Auftragswert bei ca. 28.000 € brutto liegt, ist hier eine beschränkte Ausschreibung notwendig. Diese wird derzeit von der Verwaltung durchgeführt.





Vorhabenbezogener Bebauungsplan „Eckarrot West“:
Beschlussfassung über die Bedenken und Anregungen
sowie Satzungsbeschluss
 
Am westlichen Ortsrand von Eckarrot soll auf einem Privatgrundstück eine Maschinen- und Lagerhalle für landwirtschaftliche Geräte und für den Schreinereibetrieb Seitz entstehen. Die Verwirklichung ist nur möglich, wenn die städtebaulichen Rahmenbedingungen durch den Vorhabenbezogenen Bebauungsplan geschaffen werden. Das Plangebiet des Vorhabenbezogenen Bebauungsplanes „Eckarrot West“ umfasst lediglich die Flurstücke Nr. 3998 und 4000 (Teilfläche) am westlichen Ortsrand von Eckarrot, die sich beide im Eigentum des Vorhabenträgers, Herrn Joachim Seitz, befinden. Dieser trägt auch die Kosten des Verfahrens.
Inzwischen wurde aufgrund des Gemeinderatsbeschlusses vom 18.12.2017 die öffentliche Auslegung des VBP „Eckarrot West“ durchgeführt. Gleichzeitig wurden die betroffenen Träger öffentlicher Belange und Behörden über die Auslegung informiert und ihnen nochmals Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben.
Dem Gemeinderat lag die Zusammenstellung der Stellungnahmen sowie der Abwägungs- bzw. Beschlussvorschlag des Kreisplanungsamtes hierzu vor; wesentliche Stellungnahmen oder Bedenken sind keine eingegangen. Stellungnahmen von Bürgern oder sonstigen Institutionen sind ebenfalls nicht eingegangen.
Änderungen des VBP „Eckarrot West“ waren daher nicht erforderlich.
 
Zudem sieht das weitere Verfahren nun gleich den Satzungsbeschluss des Gemeinderats vor.
Anschließend wird der Bebauungsplan bei der Aufsichtsbehörde (Landratsamt Schwäbisch Hall) zur Genehmigung vorgelegt werden. Die Verwaltung wird danach Ausfertigungen des Bebauungsplans anfertigen und den Bebauungsplan ortsüblich in den „Frankenhardter Mitteilungen“ bekannt machen. Erst mit der Bekanntgabe kann der Vorhabenbezogene Bebauungsplan schließlich in Kraft treten.
 
Außerdem wird zur Umsetzung des Vorhabens mit dem Vorhabenträger ein Durchführungsvertrag abgeschlossen, dessen Entwurf dem Gemeinderat vorlag.  
 
Der Gemeinderat fasste nach kurzer Aussprache folgenden einstimmigen Beschluss:
 

  1.           Die Hinweise und Anregungen der Träger öffentlicher Belange, die im Rahmen der Auslegung des Entwurfs zum Vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Eckarrot West“ eingegangen sind, werden zur Kenntnis genommen
              und entsprechend des Abwägungsvorschlags des Kreisplanungsamtes vom 19.02.2018 behandelt.
  2. 2.       Dem Entwurf des Vorhabenbezogenen „Eckarrot West“ vom 18.12.2017 mit Textteil vom 18.12.2017 und örtlichen Bauvorschriften vom 18.02.2017 sowie mit Begründung und Umweltbericht wird zugestimmt.
  3. 3.       Der Vorhabenbezogene Bebauungsplan „Eckarrot West“ in Frankenhardt-Eckarrot mit Textteil vom 18.12.2017 wird nach §§ 10, 13 BauGB und § 74 der Landesbauordnung für Baden-Württemberg (LBO) i. v. m. § 4 der
              Gemeindeordnung für Baden-Württemberg (GemO) als Satzung beschlossen.
  4. 4.       Die zusammen mit dem Bebauungsplan „Eckarrot West“ aufgestellten Örtlichen Bauvorschriften in der Fassung vom 18.12.2017 werden nach § 74 LBO i. V. m. § 4 GemO als Satzung beschlossen.
  5. 5.       Die Gemeindeverwaltung wird beauftragt, den Vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Eckarrot West“ dem Landratsamt zur Genehmigung vorzulegen und nach Genehmigung öffentlich bekannt zu machen.
  6. 6.       Dem Abschluss des Durchführungsvertrags mit dem Vorhabenträger wird zugestimmt.
  7. 7.       Die Gemeindeverwaltung wird beauftragt und ermächtigt, das Erforderliche zu veranlassen.

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