Gemeinde Frankenhardt

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Aktuelles vom Gemeinderat

Berichte der Gemeinderatssitzung vom 20.09.2018

Sanierung des Ostrings und der Friedensstraße in Gründelhardt
 
Die Wohnsiedlung Ostring/Friedensstraße in Gründelhardt wurde Anfang der 50iger Jahre erschlossen. Die Kanalisation und die Wasserleitung befinden sich in einem äußerst schlechten Zustand. Auch die Siedlungsstraßen weisen zahlreiche Risse, Setzungen und Löcher auf. Bürgermeister Schmidt machte in der Gemeinderatssitzung deutlich, dass eine Gesamtsanierung erforderlich ist. Die Mittel hierfür sind im Haushaltsplan 2018 eingeplant.
Für die Kanalsanierung wurde der Gemeinde bereits ein Landeszuschuss in Höhe von 228.600 € vom Regierungspräsidium bewilligt. Ein Antrag für die Förderung der Erneuerung der Wasserleitung wurde wiederholt gestellt. Ob und gegebenenfalls wann eine Bewilligung des beantragten Zuschusses in Höhe von 158.300 € erfolgt, ist vollkommen ungewiss. Für die Straßensanierung erhält die Gemeinde einen Zuschuss aus dem Ausgleichstock in Höhe von 165.000 €.
Mit der Baumaßnahme muss spätestens Anfang des nächsten Jahres begonnen werden. Sonst verfallen die Zuschussbescheide. Bürgermeister Schmidt wies auch noch darauf hin, dass die Erdgas- und Breitbanderschließung der EnBW ODR in der Friedensstraße und dem Ostring zurückgestellt werden müsste, wenn die Gemeinde weiter auf den Zuschuss für die Wasserleitungen warten würde. Der Bürgermeister empfahl die Baumaßnahme jetzt in Angriff zu nehmen. Die Finanzierung im Haushalt 2018 sei möglich, weil die Förderung aus dem Ausgleichstock nicht eingeplant war und die ausbleibende Förderung für die Wasserleitungen so ausgeglichen werden kann.
Ingenieur Marcus Eissing stellte die Entwurfsplanung im Gemeinderat vor. Entlang des Ostrings könnte ein Gehweg als Trennung zur Fahrbahn (Ecke Stettener Straße Richtung Crailsheimer Straße) angelegt werden. Die Grundstücksflächen stehen im Eigentum der Gemeinde. Die Kosten würden ca. 55.000 € betragen. Bürgermeister Schmidt wies darauf hin, dass dem Vorschlag ein vor etlichen Jahren gefasster Grundsatzbeschluss des Gemeinderates entgegensteht, dass in Wohngebieten grundsätzlich keine Gehwege angelegt werden.
Die Kostenschätzung des Ingenieurbüros Eissing beträgt 775.000 €. Die Gemeinde muss Eigenmittel in Höhe von 381.400 € aufwenden. Bei Realisierung des Gehweges müssten insgesamt 436.400 € von der Gemeinde getragen werden.
Den Anliegern und anderen interessierten Bürgerinnen und Bürgern wird der Entwurf der Ausbauplanung im Rahmen einer Bürgerversammlung am 26. September 2018 vorgestellt und über die anstehenden Bauarbeiten informiert. Dabei soll auch die Frage erörtert werden, ob ein Gehweg von den Anliegern gewünscht wird.
Der Baubeschluss soll nach erfolgter Bürgeranhörung in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen gefasst werden.




Beschilderungssystem für die Ortsdurchfahrt Gründelhardt
 
Das Ingenieurbüro Eissing hat einen Beschilderungsplan für die Ortsdurchfahrt Gründelhardt ausgearbeitet. Ingenieur Marcus Eissing stellte die Planung in der Sitzung des Gemeinderates vor. Die Kosten betragen voraussichtlich 23.000 €. Das Land Baden-Württemberg unterstützt das Beschilderungssystem mit einem ELR-Zuschuss in Höhe von 9.400 €. Die Beschilderung soll die neue Ortsdurchfahrt und das Ortsbild abrunden.
Ingenieur Eissing schlug an den Hauptortseingängen Willkommensschilder mit großflächiger Werbemöglichkeit vor. Dies soll ergänzend zu den bereits installierten Schildern der Gründelhardter Vereine erfolgen. Im Kostenrahmen seien jedoch Standardschilder aus dem Katalog vorgesehen. Außerdem soll an der Bushaltestelle in der Crailsheimer Straße eine Informationstafel über Frankenhardt aufgestellt werden. Für die wegweisende Beschilderung schlug der Ingenieur eine farbliche Trennung von öffentlichen Einrichtungen, Gewerbe und Straßennahmen vor.
Aus der Mitte des Gemeinderats kam der Wunsch an den Haupteingängen keine Standard-Schilder, sondern Willkommensschilder mit schlichter schöner Gestaltung aufzustellen. Das Corporate Design (Erscheinungsbild) der Gemeinde Frankenhardt soll erkennbar sein und die Standorte für die wegweisende Beschilderung überprüft werden.
Die Anregungen aus dem Gemeinderat werden nun in das Beschilderungskonzept von Ingenieur Eissing eingearbeitet und im Bauausschuss soll darüber abschließend entschieden werden.
 




Sanierungsarbeiten für die Ortsstraße Fichtenhaus und den Wirtschafts-/Radweg an der L1066 vergeben

Um die notwendigen Sanierungsarbeiten vergeben zu können, wurde hierzu eine beschränkte Ausschreibung durchgeführt. Der Auftrag wurde vom Gemeinderat an den wirtschaftlichsten Bieter, die Gebrüder Eichele GmbH aus Untergröningen, mit 52.717,00 € erteilt.
Als Ausführungszeitraum ist der 15.10.2018 – 31.10.2018 vorgesehen.
 
Wir bitten Sie um Ihr Verständnis für die durch den Bauablauf auftretenden Verkehrsbehinderungen. 





Bauarbeiten für Abwasserdruckleitung in Honhardt wurden vergeben
 
Die EnBW ODR hat ein Angebot für die Mitverlegung der Abwasserdruckleitung zu einem Preis von 45.285 € abgegeben. Im Haushaltsplan sind entsprechende Ausgaben veranschlagt.
Der von der EnBW ODR angebotene Preis liegt im Kostenrahmen. Ein günstigerer Preis kann bei der derzeitigen Baukonjunktur nach Prüfung durch Bauingenieur Gebhard Ziegler nicht erzielt werden. Von der terminlichen Seite ist die Vergabe an die EnBW ODR die einzige Möglichkeit, eine ungestörte Kombination mit den anstehenden Straßenbaumaßnahmen zu erreichen. Das Landratsamt hat dieser Vorgehensweise zugestimmt. Bürgermeister Schmidt hat die Bauarbeiten in der sitzungsfreien Ferienzeit an die EnBW ODR per Eilentscheidung vergeben und gab dies in der Gemeinderatssitzung bekannt.
 
 


Umbau der Vakuumstationen Sandhof und Neuhaus wurde vergeben
 
Auf Grund der Länge der Abwasserdruckleitung (Reibungsverluste) aus Neuhaus durch Honhardt hindurch (insgesamt 3.260 m) ist der Umbau der Druckpumpen in der Vakuumstation in Neuhaus erforderlich. Die Umrüstung der Vakuumstation mit stärkeren Drehkolbenpumpen ist Voraussetzung für den Betrieb der Abwasserdruckleitung.
Die Firma VAB GmbH hat der Gemeinde ein Angebot für den Umbau der Vakuumstation in Neuhaus zum Preis von 43.294 € unterbreitet. Der Preis ist nach der Bewertung von Ingenieur Gebhard Ziegler angemessen. Nach der Kostenberechnung für den Förderantrag betragen die Kosten für die Umrüstung der Vakuumstation in Neuhaus 47.600 €.
Wegen der Auslastung der Spezialfirma im Vakuumanlagenbau und den langen Lieferzeiten der Ausrüstungstechnik war auf dringende Empfehlung von Ingenieur Ziegler eine Beauftragung per Eilentscheidung erforderlich. Dies gab Bürgermeister Schmidt in der Gemeinderatssitzung bekannt.
Das Abwasser von Eckarrot und Sandhof wir östlich an Honhardt vorbei in die 2015 neugebaute Abwasserdruckleitung von Steinbach/Jagst zur Kläranlage Honhardt eingeleitet. Die Trasse ist rund 1.995 m lang. Die dabei auftretenden Reibungsverluste machen den Umbau der Druckpumpen in der Vakuumstation in Sandhof erforderlich. Die Kosten für die Umrüstung der Vakuumstation in Sandhof mit stärkeren Drehkolbenpumpen belaufen sich nach dem Angebot der Fa. VAB GmbH auf 43.294 €. Das Angebot entspricht dem Angebot für den Umbau der Vakuumstation in Neuhaus. Der Preis ist nach der Bewertung von Ingenieur Gebhard Ziegler angemessen. Nach der Kostenberechnung im Förderantrag betragen die Kosten für die Umrüstung der Vakuumstation in Sandhof 47.600 €.
Wegen der langen Lieferzeiten war auf Empfehlung von Ingenieur Ziegler ebenfalls eine sofortige Beauftragung per Eilentscheidung erforderlich. Auch diese Bekanntgabe nahmen die Gemeinderäte zur Kenntnis.
Beide Vakuumstationen sollen bis Dezember 2018 umgerüstet werden.

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Pratz Holzbau GmbH Gasthof Linde