Gemeinde Frankenhardt

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Pädagogisches Konzept/Besonderheiten

Pandemiebetrieb im Kindergarten

Aufgrund der Corona-Situation haben sich einige Änderungen in den Abläufen, die unten beschrieben sind, ergeben.

Aktuell arbeiten wir in festen Gruppen, wie vom Kultusministerium gefordert.
Zudem bitten wir alle Eltern, für ihr Kind zu Beginn des Kindergartenjahres bzw. bei Neuaufnahme und nach längerer Abwesenheit der Kinder vom Kindergarten, eine Gesundheitserklärung abzugeben.
Zudem hat das Landesgesundheitsamt festgelegt, wie in der Pandemie-Situation mit Kindern mit Erkältungssymptomen umgegangen werden soll.

Gesundheitsbestätigung
Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern

Das Freispiel

Das Spielen fördert die kindliche Entwicklung so ganzheitlich, wie kaum etwas anderes. Deshalb ist es uns hier besonders wichtig, dass ihre Kinder bis 8.30Uhr in unserer Einrichtung sind um so ausreichend Zeit für das freie Spiel zu haben.

Besonders die Selbständigkeit der Kinder wird gefördert und gefordert. Die Kinder müssen entscheiden, wo, mit wem und was sie spielen wollen, sie bestimmen, wie lange und wie intensiv dieses Spiel wird.
Im gemeinsamen Spiel treten die Kinder miteinander in Kontakt, sie kommunizieren untereinander, was wiederum zur Förderung und oft auch zum Erwerb der deutschen Sprache führt.

Bei kaum einer anderen Gelegenheit macht ihnen das Lernen soviel Spaß wie beim Spielen.

Das gemeinsame Spielen erleichtert es, neue Kontakte zu knüpfen, Kinder kennen zu lernen und sich einen neuen Freundeskreis aufzubauen. Für die Kinder steht dabei an erster Stelle, dass das Spielen Spaß macht. Sie haben Freude dabei, sich auszuprobieren, neue Spiele kennen zu lernen und in ihrer eigenen Spielwelt zu versinken.

Gezielte Angebote in der Stammgruppe

In der Freispielzeit bestimmt das Kind was es spielt und in der Stammgruppenzeit lernen wir gezielt in der Gruppe. Unser Motto hier Förderung durch liebevolle, konsequente  Forderung. Die Erfahrung hat uns gezeigt, dass Kinder sowie auch wir Erwachsenen stolz sind, wenn wir ein Ziel erreicht haben.

Dieser Stolz als resultierendes Gefühl eines Erfolgserlebnisses kann ein großer Motivationsschub für ein Kind sein, auch in Zukunft Dinge auszuprobieren, sich anzustrengen, begonnenes zu Ende zu bringen  und sich selbst etwas zuzutrauen.

Nicht alle Menschen suchen sich eigen motiviert die Herausforderung und erproben sich gerne. Auch Kinder versuchen manchmal, je nach Persönlichkeit und Erfahrungswelten, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen. Sie benötigen möglichst viele Anlässe um sich auszuprobieren. Somit kann eine Förderung nur durch (An) Forderung des Erwachsenen und der kindlichen Umgebung stattfinden. Hierbei spielt das Maß der Forderung eine ganz entscheidende Rolle.

Es ist uns wichtig, das Kind spielerisch in verschiedene Situationen einzubinden, die seiner natürlichen Lebenswelt entsprechen. Dadurch wird ihm die Möglichkeit geboten, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erproben und zu erweitern.

Räumlichkeiten

Kreativraum

Als Beitrag für die ganzheitliche Entwicklung von Kindern bietet unser Kreativraum eine breite Anwendungspalette. Begonnen bei den darstellenden Kunstwerken wie Malen, Zeichnen, Basteln, werden die Kinder mit verschiedenen Materialien und Werkstoffen (Stoff, Holz, Gips…) vertraut gemacht.

Kreativität bedeutet Kontakt und Kommunikation mit anderen Menschen. Erkenntnisse, Erfahrungen, Phantasie und Vorstellungsvermögen verbinden sich in Ideen, Handlungen und Anregungen.
Dieser Prozess stärkt die kindliche Persönlichkeit und ihr Selbstbewusstsein, denn das Ergebnis kreativen Handelns verleiht Stärke und spornt an zu neuen Erfolgserlebnissen.

Bauzimmer

Beim Bauen und Konstruieren können die Kinder physikalische Gesetzmäßigkeiten kennenlernen und sie nehmen wahr, dass sie ihre Umwelt mitgestalten können. Sie können mit anderen Kindern etwas aufbauen oder zerstören und machen so elementare, materiale und soziale Erfahrungen.

Sie relativieren zwischen groß und klein, eng-weit, machen räumliche Zuordnungen wie innen-außen, vorn-hinten über-unter. Durch den Umgang mit unterschiedlichsten Materialien lernen Kinder grundlegende Gesetze der Statik kennen. Sie erfahren, dass es nicht egal ist ob man rechtwinklige oder runde Steine stapelt.

Puppenzimmer

Im Puppenzimmer befinden sich vielfältige Spiel- und Verkleidungsmaterialien zum Nachspielen von den unterschiedlichsten Alltagssituationen.

Kinder lieben das sogenannte "Rollenspiel".

Die übernommenen Rollen stammen meist aus ihrer Erlebnis- und Erfahrungswelt, manchmal auch aus ihrer Phantasie, Fernsehsendungen, Märchen und Bilderbüchern.

Dieses Spiel hilft dem Kind, sich langsam in die Welt der Erwachsenen einzuspielen. Hier darf es Rollen übernehmen, die ihm in der Realität aufgrund seiner begrenzten Fähigkeiten noch verschlossen sind. Es lernt, sich in andere Menschen hineinzuversetzen, sich ihnen mitzuteilen, sich ohne Angst unterzuordnen oder zu bestimmen, soziale Verhaltensweisen einzuüben und Lösungen für Probleme oder seelische Konflikte in der Rolle eines anderen auszuprobieren.

Kindercafé

Im Kindercafé können die Kinder während dem Freispiel ihr mitgebrachtes Vesper verzehren. Sie können hier Freunde treffen, aber auch mit anderen Kindern essen, die sie sonst selten sehen. Hier lernen sie sich selbstständig zu versorgen, bzw. auf andere Kinder Rücksicht zu nehmen. Hier findet um 12:00 Uhr auch das Mittagessen statt.

Lernwerkstatt

Ergänzend zu unserem Gesamtkonzept haben wir die Lernwerkstatt so gestaltet das die Kinder hier ungestört lernen und ausprobieren können. Die Arbeitsplätze bestehen aus einzelnen Tischen und  Bereiche, wie Lese- und Schreibecke, Mathematische Ecke, naturwissenschaftliche Ecke u.v.m. Sowohl strukturierte, d.h. von ihrer Funktion her relativ weit vorgegebene Materialien, als auch "offene" Materialen stehen zur Verfügung und regen die Kinder zum konzentrierten Lernen an.

Bewegungsraum

Der Bewegungsraum fördert die Motorischen Fähigkeiten der Kinder und entwickelt ihre Fantasie weiter. Sie erleben ein Gemeinschaftsgefühl und trainieren ihre Ausdauer und ihr Durchhaltevermögen. Außerdem können sie ihre persönlichen Grenzen austesten. Körpererfahrungen und Bewegung vertiefen die Wahrnehmung der Kinder von sich selbst und fördern somit den Erwerb grundlegender Fähigkeiten.

Der Bewegungsraum bietet vielfältige Möglichkeiten zur Differenzierung koordinativer Fähigkeiten. Kinder lernen voneinander und miteinander.

Snoozelraum

Das Snozelen ist eine Methode der Ruhe und Enspannung und findet immer mehr Bedeutung. Allgemein ist bekannt, dass Kinder im Alltag vielen Reizen ausgesetzt sind. Aus diesem Grund sollten auch Situationen geschaffen werden, in denen man sich eine "Auszeit" nehmen kann. Ein Snoozelenraum ist ein Schonraum. Hier werden viele Außenreize gefiltert, um in entspannter Atmosphäre die Eindrücke des Lebens in Ruhe verarbeiten zu können. Ein Snoozelraum ist ein multifunktionaler Raum und bietet die Möglichkeit, neue Eindrücke zu erfahren. Der Einsatz von Elementen von z.B. Licht, Wasser und vieles mehr, kann gezielt eine gewünschte Stimmung bewirken.

Raum für Einzelförderung

In diesem Raum werden gezielt Einzelförderungen durchgeführt. Kinder die in Teilbereichen ihrer Sinneswahrnehmung noch different sind werden hier geschult. Ansonsten haben die Kinder hier noch die Möglichkeit um Musik oder Geschichten zu hören, Steckperlen zu machen oder sich einfach mal zurückzuziehen.

Spielezimmer

Im Spielezimmer befinden sich verschiedene Brettspiele, Puzzles und Materialien für die Feinmotorik.
Kinder lernen beim Spielen. Sie verarbeiten Erfahrungen und schlüpfen in andere Rollen. Das klassische Spiel "Mensch ärgere Dich nicht" zum Beispiel fördert das Lernen sozialer und auch vorgegebenen Regeln.
Puzzle helfen Kindern sich über längere Zeit auf eine Arbeit zu konzentrieren.

Die Kinder üben im Spiel Verantwortung, Solidarität, Strategie, Fairness sowie Kooperieren und den Umgang mit Konkurrenzsituationen.

Besonderheiten

Sprachförderung

Zusätzlich zu den Angeboten in den Gruppen findet an 3 Tagen in der Woche ein Sprachförderprogramm statt, sowohl für ausländische als auch für deutsche Kinder. Gearbeitet wird in Einzelförderung und Kleingruppen. Wir haben für diesen Zweck zwei Förderkrafte Frau Dorothee Dorsch und Frau Natalie Kontny.

Vorschule

Die Schulvorbereitung findet ihre Steigerung im letzten Kindergartenjahr in der Vorschulgruppe. Es werden verschiedene wichtige, schulvorbereitende Themen aufgegriffen, z.B. Sprachförderung, Verkehrserziehung, Mathematik, Naturwissenschaften, Berufe und Schule.

Portfolio

Die Arbeit der Kinder wird im Portfolio dargestellt und dokumentiert.
Am Ende des Kindergartenjahres werden die Kinder durch Schulbesuche, Schulprojekt, Hospitation der Lehrkraft und verschiedenen Gesprächen mit der Schule vertraut gemacht. Es findet eine enge Zusammenarbeit mit der Grundschule in Gründelhardt statt.

Naturerlebnistag

Es ist uns wichtig, dass die Kinder die Natur und ihre Umwelt bewusst wahrnehmen und sensibel dafür werden. Aus diesem Grund hat jede Stammgruppe einen Naturerlebnistag in der Woche. So können die Kinder bei jedem Wetter rund ums Jahr die Natur erfahren und erleben.

Tagesablauf

07:00-08:30 UhrBringzeit
07:00-10:00 UhrFreispielzeit
10:00-10:15 Uhrgemeinsames Aufräumen
10:15-11:00 Uhrgezieltes Angebot in  der Stammgruppe
11:00-12:15 UhrFrischluftpause/ ab 12:00 Uhr besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Mittagessen (für angemeldete Kinder)
12:15-16:00 UhrFreispielzeit
16:00Uhr Ende

Wir arbeiten zusammen mit:

  • Der Grundschule in Gründelhardt
  • Den Fachschulen für Sozialpädagogik
  • Vereinen
  • Heilpädagogen der offenen Hilfe in Crailsheim und Zentrum Mensch
  • Ärzten und Therapeuten
  • Kirchengemeinde
  • Integrationsamt
  • Jugendamt
  • anderen Kindergärten

Kontaktdaten

Kindergarten Gründelhardt
Sonnenstraße 19
74586 Frankenhardt-Gründelhardt
Fon: 07959 576
E-Mail: kiga.gruendelhardt(@)web.de

Leiterin: Dorothea Grosser

Weitere Informationen

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